Zum Inhalt der Seite
  • 29.06.2011, 17:17:12

Vorbereitungen im Hafen von Gaza abgeschlossen

Gaza. Die »Freedom Flottilla II« kann kommen: Wie die palästinensische Tageszeitung Al-Quds Al-Arabi heute berichtet, sind in Gaza die Vorbereitungen abgeschlossen, um die Hilfsgüter entgegen zu nehmen, sollte der Schiffskonvoi wider Erwarten von israelischer Seite durchgelassen werden.

Auf einer Pressekonferenz im Hafen von Gaza warnte der Sprecher eines »Komitees zur Brechung der Blockade« Israel vor einem Angriff auf die Schiffe und verlangte von der UNO, ihrer Verantwortung gerecht zu werden und die Flottille vor »israelischem Terror und Piraterie« zu schützen. Die israelische Blockade sei unvereinbar mit internationalen Gesetzen und der menschlichen Ethik. Das palästinensische Volk habe alles Recht der Welt, die Freiheitsflottille in Gaza zu empfangen.

Anzeige

Am Dienstag  hatte nach Informationen der palästinensischen Nachrichtenagentur WAFA der Der Verband der Industrie in Gaza verlangt, die Grenzübergänge zu öffnen, um größere Mengen Rohstoffe, Autos und Maschinen einführen zu können.

Der Verband wies auf die schwierige Lage der Bevölkerung hin. Industriebetriebe im Gazastreifen müssen demnach bald die Produktion einstellen, weil ihnen die Grundstoffe ausgehen. Als Folge der Blockade seien außerdem die Preise für Autos erheblich gestiegen, inzwischen seien sie doppelt so hoch als in den umliegenden arabischen Staaten. Israel halte zahlreiche Fahrzeuge in seinen Häfen zurück. (hoek)

→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen am 29.06.2011,

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!