Dossier: Ausgrenzung nach links

»Radikalenerlaß«: 40 Jahre Berufsverbote

Gesinnungsschnüffelei unter Mißachtung von Meinungs- und Versammlungsfreiheit: Der Erlaß vom 28. Januar 1972 zielte vor allem auf den Ausschluß von DKP-Mitgliedern aus dem Öffentlichen Dienst der Bundesrepublik. Einschüchterung und Disziplinierung waren Folge der politisch motivierten Berufsverbote.

Zuletzt aktualisiert: 27.01.2012

Berichte

Analysen

  • 26.01.2007
    Horst Bethge
    Seit ihrer Gründung ist die gängige Praxis der Bundesrepublik, Linke zu kriminalisieren.
  • 21.02.2002
    Wolfgang Richter
    Eine Nachlese Ost zur Berufsverbotskonferenz in Hamburg
  • 04.04.2000
    Hans Daniel
    Eine Kanzelverkündung des Kanzlers und die Justizopfer des Kalten Krieges

Geschichtliches

Essays

  • 28.01.2012
    Franz Josef Degenhardt
    Befragung eines Lehramtskandidaten im Rahmen eines Anhörungsverfahren durch einen Herrn aus Bonn ohne falschen Bart und in Anwesenheit eines Regierungsdirektors, SPD.
  • 28.01.2012
    Erasmus Schöfer
    Über Berufsverbote und den Widerstand im Wyhler Wald

Reportagen

  • 28.01.2012
    Arnold Schölzel
    Der sogenannte Radikalenerlaß steht in einer deutschen Tradition.

Interviews

Dokumentationen

Rezensionen

  • 23.02.2008
    Olaf Zander
    Was links ist, gehört denunziert: Götz Aly ist mit einem Buch zum 68er-Jubiläum dabei

Literatur

  • Michael Wildenhain
    Deutschland im Herbst 1977: Von den Wirrungen der Liebe in einer hoch erregten Phase der deutschen Geschichte. Rotbuchverlag
  • Peter Gingold
    Der jüdische Résistance-Kämpfer und Kommunist Gingold mußte in der Bundesrepublik erneut Verfolgung und Berufsverbote erleben. PapyRossa Verlag

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- Donnerstag, 24. Mai 2012, Nr. 120

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