Ein Gespräch mit der SDAJ-Bundesvorsitzenden Andrea Hornung über den im Niedergang zur Aggression gereiften US-Imperialismus, über Interessen und die Wehrpflicht als Klassenfrage.
Nach dem Kriegseintritt Italiens und der Torpedierung des Passagierschiffs »Lusitania« veröffentlichte Karl Liebknecht im Mai 1915 sein berühmtestes Flugblatt: Der Hauptfeind steht im eigenen Land!
Die FAZ sagt, Trump könne alles machen, weil alle ihn ließen. Die Neue Zürcher meint dagegen: Chevron hat schon im Juli Ölfelder in Guayana gekauft, weil auf die Bevölkerung Venezuelas kein Verlass ist – ein Risiko.
Wird die Wehrpflicht wieder eingeführt, ist es Zeit, an zwei Reden Rosa Luxemburgs zu erinnern, in denen sie 1913 Soldaten im Kriegsfall zu Ungehorsam aufforderte. Vielleicht eine nötige Anleitung zum Handeln.
Die von Adenauer betriebene Remilitarisierung der BRD wurde auch gewaltsam gegen die Friedensbewegung durchgesetzt. 1952 wurde der junge Kommunist Philipp Müller in Essen von der Polizei erschossen.
In den 1960er Jahren entwickelte sich in den USA eine millionenstarke Protestbewegung gegen den Vietnamkrieg und die Wehrpflicht, die schließlich auch auf die Armee übergriff.
»Völkerrechtswidrige Angriffskriege liegen voll im Trend«, meint Udo, der gerade einen Brief an Kriegsminister Pistolius schreibt. Darin schlägt er nach der überteuerten Ukraine Monaco als Kriegsziel vor.