Auf den Gewerkschaftsdemonstrationen am 1. Mai steht der geplante Mindestlohn im Mittelpunkt. Darüber hinaus gibt es noch deutlich mehr Felder, auf denen Arbeitskämpfe zu führen sind
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Der Produktivkraftfortschritt berechtigt zu den schönsten Hoffnungen. Aber nicht im Kapitalismus. Wer es dort besser haben will, sollte für Arbeitszeitverkürzung kämpfen
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Lange Arbeitszeiten machen krank und verursachen dadurch Kosten im Gesundheitssystem. Dabei wäre eine generelle Arbeitszeitverkürzung bei vollem Lohnausgleich längst finanzierbar
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Feministische Initiativen wollen am 1. Mai neben Lohnarbeitskämpfen auch Sorgearbeit thematisieren. Damit diese besser verteilt werden kann, fordern sie eine Arbeitszeitverkürzung
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Die Hans-Böckler-Stiftung vergibt Stipendien. Über die Förderung wird auch entlang von Verwertungsinteressen entschieden – kapitalistischen und politischen
Von Jelka Katinka Likus und Mario-Michael Ottaiano
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In Frankreich läuft der Kampf gegen die 35-Stunden-Woche– dafür muß auch der Philosoph Jean Jaurès herhalten, obwohl er ein Verfechter der Arbeitszeitverkürzung war