Aus: Ausgabe vom 22.03.2016, Seite 14 / Feuilleton

Vorschlag

Damit Ihnen das Hören und Sehen nicht vergeht: Die jW-Programmtips

Ölarbeiter Josef kommt langsam wieder auf die Beine: Das geheime
Ölarbeiter Josef kommt langsam wieder auf die Beine: »Das geheime Leben der Worte«

Das Ende des Erhabenen Staates (1/2)

Vielvölkerstaat versus Osmanisches Reich

Die Balkanstaaten sind, wie der Historiker Mark Mazower von der Columbia University hervorhebt, vom komplexen Zusammenleben christlicher, muslimischer und jüdischer Völker geprägt. Es ist nicht leicht zusammenzuleben – erst recht nicht, wenn es äußere Interessen an Zwietracht gibt. Gut gesetzt, dieser Schwerpunkt über das Osmanische Reich.

Arte, 20.15

Wir Nachkriegskinder (2/2)

Zeit der Wunder

Am Beispiel prominenter Lebensläufe entwirft die zweiteilige Dokumentation ein Bild der deutschen Nachkriegszeit. Wer kommt da vor? Uwe Seeler, Ingrid van Bergen, Marie-Luise Marjan, Vera von Lehndorff, Helmut Markwort, Winfried Glatzeder und Bill Ramsey. Bisschen westlastig? Ach wo!
ZDF, 20.15

Die Anstalt

Politsatire mit Max Uthoff und Claus von Wagner

Max Uthoff und Claus von Wagner klären über die Themen auf, die die Nation bewegen. Machen sie prima.

ZDF, 22.15

Das geheime Leben der Worte

Die schwerhörige Fabrikarbeiterin Hanna hat seit Jahren keinen Urlaub mehr genommen. Der Chef verordnet ihr Zwangsurlaub. In dieser Zeit jobbt Hanna als Krankenschwester auf einer Bohrinsel. Ihr Patient Josef ist vorübergehend erblindet. Beharrlich versucht er, die zurückhaltende Hanna zum Reden zu bringen. Schließlich berichtet sie von dem traumatischen Erlebnis, das ihr Leben zerstört hat. Sehr gut. Mit Sarah Polley (Hanna), Tim Robbins (Josef). E 2005. Regie: Isabel Coixet.

3sat, 22.25

Leschs Kosmos

Tschernobyl: Lehren aus dem Super-GAU

Vieles hat sich seit dem Unfall vor 30 Jahren nicht wie erwartet entwickelt. Um die Höhe der Opferzahlen gibt es Streit. Was ist damals wirklich geschehen, was weiß man über die Spätfolgen, welches Risiko besteht bis heute? In der Todeszone rund um den havarierten Reaktor hat sich ein erstaunliches Biotop entwickelt – für Strahlenforscher ein gigantisches Freiluftlabor. Die verheerende Wirkung von hoher Belastung durch radioaktive Strahlung ist unumstritten. Bei der Langzeitwirkung von mittlerer und schwacher Strahlung sind aber auch 30 Jahre nach der Katastrophe noch viele Fragen offen. Die Untersuchung von Kindern, die vor und von welchen, die nach dem Unglück geboren wurden, vermittelt Forschern Erkenntnisse für deren Beantwortung.

ZDF, 23.00

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