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04.06.2012

Auf der Bruchlinie

Constanza Macras untersuchte im Hamburg Kulturzentrum Kampnagel mit »Open for Everything« das Verhältnis zwischen Roma und Mehrheitsbevölkerung

Von Falk Schreiber
Es ist so einfach, »Open for Everything« abzulehnen. Wenn ein rostzerfressener Lada an die Rampe im Hamburger Kulturzentrum Kampnagel rollt, aufgehübscht mit einer Mercedes-Kühlerhaube und gefüllt mit zehn, zwölf, fünfzehn Personen, arm und erfindungsreich und lustig. Wenn Musiker zu spielen beginnen, eins, zwei, drei, Balkanpop, Flamenco, Bollywoodscores. Wenn eine Darstellerin sich ans Publikum wendet und erzählt, daß sie gar nichts habe gegen die »Zigeuner«, aber...

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