12.04.2010
Die Linke zaudert nicht
Der Berliner Wohnungskonzern GSW will an die Börse. Doch die Mehrheit der »rot-roten« Koalition ist unsicher – mehrere SPD-Abgeordnete wollen nicht zustimmen
Von Christian Linde
Die Spekulationen um einen Börsengang der Berliner GSW
Immobilien AG haben ein Ende. Nach monatelangen Gerüchten hat
das Unternehmen am Freitag die beabsichtigte Notierung an der
Frankfurter und der Berliner Börse für das zweite Quartal
des Jahres bekanntgegeben. Die Umsetzung der Pläne hatte sich
verzögert, weil das Land Berlin als früherer
Eigentümer zustimmen mußte. Dies war 2004 beim Verkauf
der ehemals größten landeseigenen
Wohnungsbaugesellschaft an den Finanz...
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