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09.04.2010

Im großen Heimatstil

Ausgesucht ungenau: In Nürnberg thematisiert eine Ausstellung den Wiederaufbau der Stadt nach dem Zweiten Weltkrieg

Von Karsten Neumann
In der Psychologie nennt man es wohl Dissonanzreduktion, was Rudolf Käs, der Leiter des Nürnberger Stadtmuseums Fembohaus, in der Ausstellung »Nürnberg baut auf« betreibt. Es geht um den Wiederaufbau der fränkischen Metropole nach dem Zweiten Weltkrieg, doch die Vorgeschichte bleibt merkwürdig ungenau. So erfährt man zum Beispiel, daß der Architekt Julius Lincke ab 1937 im Hochbauamt der Stadt mit dem »Umbau wertvoller Kulturdenkmäler« und dem »Kunstluftschutz« bes...

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