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09.11.2007

Kein Arztbesuch aus Angst vor Abschiebung

Migranten ohne Papiere werden in Deutschland kaum medizinisch betreut. Frauen und Neugeborene besonders benachteiligt. Abschaffung der behördlichen Meldepflicht gefordert

Von Nora Schareika
Tausende Migranten ohne Aufenthaltsstatus haben in Deutschland kaum Zugang zu medizinischer Versorgung. Zu diesem Ergebnis kommt ein Bericht der »Bundesarbeitsgruppe Gesundheit/Illegalität« vom Deutschen Institut für Menschenrechte e.V., der am Donnerstag in Berlin vorgestellt wurde.Bei Menschen ohne Papiere handelt es sich um Frauen, Männer und Kinder, die weder eine Aufenthaltsgenehmigung besitzen, noch im Land geduldet oder den Behörden bekannt sind. Allein in Be...

Artikel-Länge: 2629 Zeichen

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