12.10.2007
Berlin behindert Aufklärung
BND-Untersuchungsausschuß wollte Beweisaufnahme zum Fall Zammar in Angriff nehmen. Doch die Regierung rückt wichtige Akten nicht heraus
Von Jörn Boewe
Eigentlich wollte der BND-Untersuchungsausschuß des Bundestages am Donnerstag morgen einen neuen Fall in Angriff nehmen: Den des deutschen Staatsbürgers syrischer Herkunft Mohammed Haydar Zammar, der zur Zeit in Syrien im Gefängnis sitzt. Doch nach anderthalb Stunden nichtöffentlicher Sitzung wurde die Beweisaufnahme abgebrochen, bevor sie richtig begonnen hatte. Die Regierungsfraktionen hatten drei Ermittler des Bundeskriminalamtes (BKA) als Zeugen benannt. Die war...
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