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17.01.2019: Das Wintermärchen – Schriftsteller erzählen die Bayerische Revolution und die Münchner Räterepublik 1918/19

München, nicht Berlin war Schauplatz der ersten deutschen Revolution 1918. Sieben Monate lang regierten radikale Linke in Bayern. Der sozialistische Ministerpräsident Kurt Eisner machte das Land zu dem, was es heute noch ist: ein Freistaat. Nach Eisners Ermordung folgte eine anarchistische und später eine kommunistische Räterepublik. Erst mit dem Einmarsch von Reichswehr und Freikorps scheiterte das Experiment, fast 1000 Tote gab es am Ende.
Zahlreiche Schriftsteller wohnten zu jener Zeit in München. E. Toller, E. Mühsam und G. Landauer beteiligten sich aktiv an der Regierung, O.-M. Graf, H. Mann, B. Traven und R. Huch zählten sich zu den Sympathisanten, Th. Mann und J. Hofmiller zu den Gegnern. Aus ihrer Sicht erzählt Ralf Höller die bewegenden Ereignisse der Jahre 1918/19. Enttäuschte Hoffnungen, verratene Ideale und immer wieder aufbrechende Gewalt prägen jene turbulenten Monate, in denen auch die Weichen für den späteren Aufstieg der Nationalsozialisten gestellt wurden.

Veranstaltet durch: Biko Erfurt e.V. + RLS Thür.

20:00 Uhr

Offene Arbeit Erfurt
Allerheiligenstraße 9
99084 Erfurt
Weitere Infos: http://th.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/T9KM8/das-wintermaerchen-%E2%80%93-schriftsteller-erzaehlen-die-bayerische-revolution-und-die-muenchner-raeterepublik-191819/