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23.01.2019: Jenseits der imperialen Lebensweise - Buen Vivir und andere Anregungen aus Lateinamerika

Prof. Dr. Ulrich Brand (Wien/Jena) ist Kritiker des sogenannten „Extraktivismus“, also der Ausbeutung und des Verkaufs von Rohstoffen durch die Länder Lateinamerikas und des Südens zu den Bedingungen des kapitalistischen Weltmarkts. Er kritisiert die „imperiale Produktions- und Lebensweise“ des Nordens und einiger Schwellenländer, die einen fast unbegrenzten Zugriff auf die weltweiten Ressourcen haben. Diese Produktions- und Lebensweise verschärft die weltweiten Krisenzyklen, Armut und Ungleichheit. Dem gegenüber stellt er die Idee des „Buen Vivir“ indigener Bewegungen. Ein wichtiger Bezugspunkt dessen ist die Abkehr von westlich-kapitalistischen Entwicklungskonzepten.

Auftaktveranstaltung der Reihe zu Globalisierung von der RLS Thüringen und dem „Eine Welt Netzwerk Thüringen“.

Veranstaltet durch: RLS Thür. + Eine Welt Netzwerk Thüringen

19:00 Uhr

demnächst auf der Webseite
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07743 Jena
Weitere Infos: http://th.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/D3ZVW/jenseits-der-imperialen-lebensweise/