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28.11.2018: Die Linke: Anwältin des weltoffenen Ostens?

Lange galten PDS und Linkspartei als Partei des Ostens, weil sie denen eine Stimme gab, denen die Angliederung an die Bundesrepublik zu schnell und zu schwierig verlief. Offenbar hat DIE LINKE dieses Alleinstellungsmerkmal verloren. Ein beträchtlicher Teil der ostdeutschen Anhänger*innen wählte die Partei nicht wegen, sondern trotz ihrer Position der offenen Grenzen. Zuletzt haben „Wendeverlierer“, Arbeitslose und Arbeiter*innen häufiger der AfD ihre Stimme gegeben. Welche strategischen Optionen hat DIE LINKE? Welches programmatische Selbstverständnis folgt daraus?
Die Erfahrungen des Elitenaustauschs, der Deindustrialisierung und der Abwanderung vieler Menschen nach der Wene prägen heute oft die ostdeutsche Identität. DIE LINKE hat die Aufgabe, den Konflikt zwischen ostdeutscher Verwurzelung und Weltoffenheit zu lösen: Einst definierte sich die PDS als Kümmererpartei. Heute sollte sich DIE LINKE als Partei des weltoffenen Ostens positionieren.

Veranstaltet durch: Wahlkreisbüro Ute Lukasch (MdL, DIE LINKE) + RLS Thür.

18:00 Uhr

Kulturbund Altenburger Land
Brühl 2
04600 Altenburg
Weitere Infos: https://www.facebook.com/events/260993311426975/