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24.11.2018: Krieg? Ohne uns! Desertion und Militärstreik im I. Weltkrieg - Szenische Lesung

In einer etwa 75-minütigen Szenischen Lesung werden Rudi Friedrich und der Gitarrist Talib Richard Vogl denjenigen Raum geben, die sich mit ihrer Desertion oder auf anderem Weg gegen den I. Weltkrieg wandten. Mit Texten, Gedichten, Liedern und Musik werden sie ihren Erlebnissen nachgehen, auch mit Verweis auf die aktuelle Bedeutung. Am I. Weltkrieg beteiligten sich 40 Staaten, 70 Millionen Soldaten standen unter Waffen. Fast zehn Millionen Soldaten starben,die Anzahl der zivilen Opfer wird auf sieben Millionen geschätzt. In Deutschland war 1914 die Kriegsdienstverweigerung so gut wie unbekannt. Trotz einer anfänglichen Kriegsbegeisterung entzogen sich aber zunehmend Rekruten und Soldaten der Beteiligung am I. Weltkrieg. In einigen nachfolgenden und auch in aktuellen Kriegen hatte und hat die Kriegsdienstverweigerung große Bedeutung. Die Erfahrungen des I. Weltkrieges zeigten, dass Kriegsdienstverweigerer Schutz vor dem Zugriff der kriegsführenden Parteien brauchen. Das gilt bis heute.

Veranstaltet durch: Internationale der Kriegsdienstgegner*innen e.V. (IDK), Internationale Liga für Menschenrechte e.V., Connection e.V. und Stiftung Haus der Demokratie und Menschenrechte

19:00 Uhr

Haus der Demokratie und Menschenrechte, Robert-Havemann-Saal
Greifswalder Straße 4
10405 Berlin
Weitere Infos: http://www.idk-info.net