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21.08.2018: Perspektive-Tresen: Eine Prämie für Irene

„Eine Prämie für Irene“ von 1971 ist Helke Sanders erster längerer Spielfilm. Helke Sander studierte ab 1966 an der im selben Jahr gegründeten Deutschen Film und Fernsehakademie Berlin (dffb). Der 50-minütige Film handelt von der Rebellion von Arbeiterinnen in einer Waschmaschinenfabrik. Deren zentrale Figur Irene – das erfahren wir gleich zu Beginn in einem Gespräch in der Chefetage – soll keine Prämie bekommen, weil sie sich zu viel „herausnimmt“. Wir erleben Irene nicht nur am Arbeitsplatz, sondern auch mit ihren Kindern im Mietshaus, beim Spaziergang durch das nächtliche Wohnviertel, in der Kneipe und im Treppenhaus. Es ist der erste Film, der die Diskussion der Frauen*bewegung über den Zusammenhang zwischen privatem und öffentlichem Bereich aufnimmt. Wir werden einen Input zur Filmregisseurin und feministischen Aktivistin Helke Sander und ihrem filmischen Werk geben. Im Anschluss an den Film wollen wir gemeinsam über Form und Inhalt des Films sprechen.

Veranstaltet durch: Revolutionäre Perspektive Berlin

19:00 Uhr

Bandito Rosso
Lottumstr. 10a
10119 Berlin
Weitere Infos: perspektive.nostate.net