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07.06.2018: Das Unvorstellbare ist nicht das Unmögliche

Herrschaftskritik und Literatur in der Zeitschrift ‚Die Schwarze Botin‘
Dass 1968 ein tiefgreifender Bruch gewesen ist, wird auch dadurch deutlich, dass auch die Fragen des Geschlechterverhältnisses zur Disposition standen. Mit 1968 setzt eine Vielzahl von feministischen Publikationen und Debatten ein, in denen Geschlechterverhältnisse analysiert und ein feministisches Selbstverständnis gesucht wurden. Die Zeitschrift „Die Schwarze Botin“ gehört zu einem späten Strang dieser Auseinandersetzung. Sie erschien von 1976 bis 1987 in 31 Ausgaben und verfolgte einen radikalen Ansatz feministischer Gesellschaftskritik. Immer wieder setzte sich die Schwarze Botin auch mit dissidenter Literatur auseinander. Katharina Lux (Autorin, Leipzig) wird einige Aspekte der in der Zeitschrift geführten Auseinandersetzungen rekonstruieren.

Im Rahmen der Reihe "Kunst, Spektakel & Revolution". Eine Kooperation der ACC Galerie Weimar mit dem Bildungskollektiv BiKo und der Rosa-Luxemburg-Stiftung Thüringen.

Veranstaltet durch: Bildungskollektiv BiKo

20:00 Uhr

ACC Galerie
Burgplatz 1
99423 Weimar
Weitere Infos: biko.arranca.de