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24.05.2018: Beginn einer Epoche? Detournement und Récupération im Mai ’68

Sie haben „Deutschland wahlweise gründlich zivilisiert“ oder „an die Wand gefahren“: DIE 68er, vor dreißig, vierzig Jahren der nun die Zwänge im mitbestimmbaren Gewand exekutierte; Modernisierungsadel, Minister, Avantgarde für jeden Scheiß; in der Toskana, in Rente, verarmt - oder auch schon längst tot, verzweifelt daran, dass alles so weiterging.

Wie aber die Arbeit der Widersprüche in der wechselhaften Epoche um dieses zum spektakulären Bild geronnenen Jahres 68 herum vor sich ging, wie ein Bewusstsein der Möglichkeiten über die Wiederaufnahme revolutionärer Kritik sich bildete und wieder verfiel, soll an der Situationistischen Internationale und ihrem Vorgehen dargestellt werden.

Multimedial dargeboten wird eine kurze Geschichte von Detournement und Récupération im Mai ’68 durch Teile des Autor_en*kollektief Biene Baumeister Zwi Negator.

Aus der Reihe "Kunst, Spektakel & Revolution", in Kooperation mit ACC Galerie Weimar dem BiKo und der Rosa-Luxemburg-Stiftung Thüringen.

Veranstaltet durch: Bildungskollektiv BiKo

20:00 Uhr

ACC-Galerie
Burgplatz 1
99423 Weimar
Weitere Infos: biko.arranca.de/