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06.03.2018: Überlebende als Akteurinnen – Die Frauen der Lagergemeinschaft R

Im April 1945 wurde das Frauen-Konzentrationslager Ravensbrück bei Berlin von der Roten Armee befreit. Einige der Überlebenden, meist Kommunistinnen, gründeten unmittelbar danach Lagergemeinschaften als gemeinsame soziale und politische Verbände.
Gegen viele Schwierigkeiten führten die Überlebenden diese Verbände in DDR und BRD und bis in die 2000er Jahre fort und verfolgten vielfältige politische Ziele, die auf ihren biografischen Erfahrungen beruhten. Sie wurden damit zu Akteurinnen ihres eigenen Lebens und der deutschen Geschichte des 20. Jahrhunderts.
Henning Fischer wird mithilfe eines Bilder-Vortrags diese Geschichte und damit seine im Jahr 2017 vorgelegte Dissertation “Überlebende als Akteurinnen” vorstellen. Die Arbeit ist eine kollektivbiografische Erfahrungsgeschichte und jüngst als Buch erschienen.

Um 19:30 h findet im Anschluss an Vortrag & Diskussion die Generalversammlung unseres Fördervereins statt.

Veranstaltet durch: Förderverein für Forschungen zur Geschichte der Arbeiterbewegung

18:00 Uhr

Café Sibylle
Karl Marx Allee 72
10243 Berlin
Weitere Infos: foerderverein.arbeiterbewegung-jahrbuch.de/