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25.01.2018: EUropefication–Friedensprojekt oder Kapitalismus ohne Demokratie

Anti-EU-Positionen sind mehrheitsfähig, medial präsent sind weit überwiegend aber nur Personen aus dem rechtspopulistischen Bereich.

Übersehen werden im öffentlichen Diskurs die Stimmen aus dem linken Lager: Tausende Todesfälle an den EU-Außengrenzen, die Pläne zum Aufbau einer EU-Armee, eine strenge Sparpolitik in südlichen Euroländern und die zentrale Stellung der ökonomischen Grundfreiheiten in den europäischen Verträgen scheinen jenen recht zu geben, die die EU für ein Projekt der wirtschaftlichen Eliten halten. Und wie demokratisch ist eine EU, deren Parlament wenig zu sagen hat, die aber 2015 nach dem Referendum über das Sparprogramm massiv in die griechische Innenpolitik eingriff?

Sind diese Kritikpunkte angebracht oder Teil einer postfaktischen Diffamierung der EU? Und geben sie Anlass, das Projekt "Europäische Union" als Ganzes, infrage zu stellen?

Mit:
Prof. Dr. iur. Markus Kotzur, LL.M.
Universität Hamburg

Prof. Dr. iur. Andreas Fisahn
Universität Bielefeld

Veranstaltet durch: Fachschaftsrat Jura Uni Hamburg

18:15 Uhr

Rechtshaus
Rothenbaumchaussee 33
20148 Hamburg
Weitere Infos: www.fsr-rechtswissenschaft.de/2017/12/europefication-friedensprojekt-oder-kapitalismus-ohne-demokratie/