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29.01.2018: Wie hanseatische Handelsfirmen von Besatzung und Judenverfolgung profitierten

Am Beispiel der zahlreichen Überseefirmen aus Hamburg und Bremen werden deutsche Wirtschaftsinteressen während des Zweiten Weltkriegs im besetzten Polen untersucht. Zum einen unterstützten diese sogenannten „Einsatzfirmen“ die deutschen Besatzungsbehörden bei der Ausbeutung und Beherrschung der polnischen Bevölkerung. Zum anderem profitierten sie von der Verfolgung und Ermordung der jüdischen Polen. Der Vortrag gibt einen Einblick in die noch relativ unbekannte Verflechtungsgeschichte zwischen hansestädtischen Kaufmannseliten und nationalsozialistischer Herrschaft im östlichen Europa. Referent: Felix Matheis (promoviert an der Universität Hamburg zum Thema "'Hamburg im Osten' Die Besatzung Polens aus der Perspektive der Hansestadt 1939–1945") Moderation: Dr. Stefan Bollinger

Veranstaltet durch: Helle Panke

19:00 Uhr

Helle Panke e.V. – Rosa-Luxemburg-Stiftung Berlin
Kopenhagener Str. 9
10437 Berlin
Weitere Infos: www.helle-panke.de/topic/3.html?id=2366