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22.11.2017: Die verlorene Heimat: Indonesische Zwangsexilant*innen in Europa

Martin Aleidas Werk "Tanah Air yang Hilang" (Die verlorene Heimat, Sommer 2017) gehört zu den wenigen Dokumentationen, die sich dem Schicksal indonesischer Zwangsexilant*innen in Europa widmen. Die Lesereihe von Martin Aleida ist Teil unserer Kampagne zur Förderung der Vergangenheitsaufarbeitung in Indonesien. In Kurzerzählungen auf Deutsch und Indonesisch berichtet Martin Aleida von seinen Erfahrungen mit den im Exil lebenden Indonesier*innen. Er wird außerdem zu politischen und geschichtlichen Hintergründen Stellung nehmen.
Martin Aleida, indonesischer Autor und Überlebender der Massaker von 1965, ist in Tanjung Balai, Asahan, Nordsumatra, am 31. Dezember 1943 geboren. Mehr als 50 Jahre verbrachte er in Jakarta als Student, Journalist, und Autor einiger Romane und Kurzgeschichten. Auf der International People’s Tribunal zum Verbrechen von 1965 in Indonesien trat er als Zeuge auf.

Veranstaltet durch: Stiftung Asienhaus; Watch Indonesia!; Universität zu Köln; DIG

18:00 Uhr

Stiftung Asienhaus
Hohenzollernring 52
50672 Köln
Weitere Infos: www.asienhaus.de/termin/?tx_cal_controller%5Buid%5D=349&tx_cal_controller%5Bview%5D=event&tx_cal_controller%5Btype%5D=tx_cal_phpicalendar&tx_cal_controller%5Byear%5D=2017&tx_cal_controller%5Bmonth%5D=11&tx_cal_controller%5Bday%5D=22&cHash=01391875