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30.11.2017: Gastlichkeit bei Theodor Fontane

Gastlichkeit ist ein schönes Wort. Es deutet freundschaftliches Beisammensein an bei interessanten Gesprächen und ebensolcher Bewirtung. Gastlichkeit sollte ganz groß geschrieben werden: Mit Bekannten und Freunden sei gastlich verkehrt, Fremden ein gastliches Willkommen geboten, allen Geladenen gleichermaßen Aufmerksamkeit gewidmet und als Geladener selbst Neuem offen begegnen.
Bewirtung ist Kernstück der Gastlichkeit, und so soll es kulinarischer Streifzug durch das Œuvre von Theodor Fontane Aufschluss geben über Gastlichkeiten aller Art. Bei seinen Erkundungen durch Berlin und die Mark Brandenburg war Fontane ein trefflicher Beobachter von Land und Leuten, ihrem Milieu, ihrem Denken und Tun. In seine Romanen und Erzählungen ließ er auf unnachahmbare Weise kulinarisches Flair einfließen: Erlebte Gastlichkeit.
Nachzulesen bei Sybil Gräfin Schönfeldts "Gastlichkeit in üppigen und sparsamen Zeiten" aus dem Arche Literatur Verlag sind u.a. diese "Entdeckungen": "Dinner bei Kommerzienrat Treibel und seiner Frau Jenny als perfekter Gastgeberin in der Villa an der Spree"; eingeladen zum "Imbiss auf dem Schanktisch in Woldenstern" oder zu "Kaffee und Kuchen bei Witwe Pittelkow in der Invalidenstraße". Schließlich auch "die Weihnacht bei Familie Fontane" - die einstimmen möge auf eigene Gastlichkeiten an stimmungsvollen Winterabenden in friedvoller Zeit.

Referentinnen: Marlene Vesper und Gerti Barck

Veranstaltet durch: Helle Panke

15:00 Uhr

Helle Panke e.V. – Rosa-Luxemburg-Stiftung Berlin
Kopenhagener Str. 9
10437 Berlin
Weitere Infos: www.helle-panke.de/topic/3.html?id=2213