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03.11.2017: Niemand redet mehr von Berufsverboten – wir schon!

Wir nehmen den 45. Jahrestag des Radikalenerlasses zum Anlass eine Veranstaltung zum Thema Berufsverbote durchzuführen, um das immer noch nicht abgeschlossene Thema politisch aufzugreifen, einen Austausch unter den Betroffenen zu ermöglichen und Bilanz über das Erreichte in den einzelnen Bundesländern zu ziehen. Aktuelle Fälle in Heidelberg und München zeigen das, wenn auch in der Dimension verminderte, Fortleben der Repressionspraxis als Teil staatlicher Räson auf; linke Praxis kann noch immer und erneut zur Nichteinstellung im öffentlichen Dienst führen. Sie werden oft nicht als direkte Verbote ausgesprochen sondern über politische Einschätzungen des Verfassungsschutzes als Teil der Innenministerien legitimiert, gegen die effektiver Rechtsschutz verhindert wird. Politisches Ziel bleibt daher eine Beendigung der kollektiven Verfolgung linker demokratischer Kräfte durchzusetzen und die politische und materielle Rehabilitierung der vom Berufsverbot Betroffenen zu erreichen.

Veranstaltet durch: GEW Hamburg / Fachschaftsrat Jura Uni Hamburg

16:00 Uhr

Curiohaus
Rothenbaumchaussee 11-15
20148 Hamburg
Weitere Infos: www.gew-hamburg.de/themen/aktionen-und-kampagnen/niemand-redet-mehr-von-berufsverboten-wir-schon