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28.03.2017: Ziemlich beste Freunde – Die Golfmonarchien und der Westen

In nahezu jedem Konflikt im Nahen Osten spielen die Golfmonarchien eine zentrale Rolle. Laut Ex-US-Außenministerin Hillary Clinton unterstützen Saudi-Arabien und Katar den »IS« finanziell und logistisch, unter anderem für dessen Kampf im Syrien-Konflikt. Im Jemen intervenierte das saudische Königshaus jüngst in den Bürgerkrieg. Den »Arabischen Frühling« im Nachbarstaat Bahrain ließ es vom Militär blutig niederschlagen. Gegen den gemeinsamen Feind Iran suchen die Regierungen Israels, Saudi-Arabiens und Kuwaits sogar den Schulterschluss. Trotz oder möglicherweise auch gerade wegen dieser Verwicklungen und ungeachtet der hinlänglich bekannten despotischen Herrschaftssysteme pflegen die westlich-imperialistischen Staaten seit langer Zeit gute Beziehungen mit den Königen am Golf. Gerd Schumann analysiert, welche Rolle die Golfmonarchien für den westlichen Imperialismus spielen.

Veranstaltet durch: Bildung ohne Bundeswehr Hamburg

19:00 Uhr

Magda Thürey Zentrum
Lindenallee 72
20259 Hamburg
Weitere Infos: bildungohnebundeswehr.blogsport.de