Mach mit!

Viele Leserinnen und Leser entdecken die junge Welt zu erst im Pressehandel. Auch, weil sie sich in der Berichterstattung von anderen Zeitungen stark unterscheidet. Aus diesem Grund ist die Präsenz am Kiosk, im Supermarkt oder im Bahnhofsbuchhandel für uns wichtig und deshalb führen wir regelmäßig Werbekampagnen bei den Einzelhändlern durch. Bitte empfehlen Sie es weiter! Für Fragen und Anregungen stehen Ihnen die Kollegen unseres Aktionsbüros (✆ 030/53 63 55-50) gern zur Verfügung.

18.05.2018

Ehrgeiziges Ziel

M&R-Solikonzert in der Berliner Wabe am Freitag, den 22. Juni

Tapete und ...

... Faten El-Dabbas sowie viele andere setzen sich für die Fortführung von Melodie & Rhythmus ein

Unser Ziel, für den Erhalt der Kulturzeitschrift Melodie & Rhythmus bis zum 30. Juni 1.000 Abonnements einzuwerben, haben wir noch lange nicht erreicht – noch fehlen rund 400 Abos. Aber die Chancen stehen nicht schlecht, dass wir dieses ehrgeizige Ziel erreichen. Vor allem, weil in den kommenden Wochen viele Aktivitäten stattfinden, die weitere Abos einspielen sollen: Feste, Infostände, Geburtstagsfeten mit Werbung für M&R-Abos! Was ganz Besonderes hat sich die Berliner Leserinitiative einfallen lassen: Am Freitag, den 22. Juni, findet im Berliner Kulturzentrum Wabe ein Solikonzert für M&R unter dem Titel »Poesie & Politik« statt. Der Rapper Tapete wird zusammen mit dem Liedermacher Tobias Thiele auftreten, die Spoken-Word-Künstlerin Faten El-Dabbas kommt zu Wort, das Weber-Herzog-Musiktheater führt Szenen aus seinem Stück »Frau Kapital und Dr. Marx« auf, das Crossover-Trio Cressy Jaw stellt Songs von seinem Debütalbum vor, Mala Emde und Skye McDonald von der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch interpretieren Texte von Peter Hacks, abgerundet wird der abwechslungsreiche Abend mit der Ska-Punk-Polka-Rock-Band Strom & Wasser. Nicht völlig ausgeschlossen sind Überraschungsgäste. Mit dem Reinerlös des Abends werden 50 M&R-Doppelabos für Bildungs- und Kultureinrichtungen finanziert. Die Soli-Eintrittskarte kostet 30 Euro, es kann aber auch der Normalpreis (20 Euro) gewählt werden. Zudem stehen noch Sozialtickets für zehn Euro zur Verfügung. Karten gibt es ab sofort im Vorverkauf im M&R-Shop online unter melodieundrhythmus.com/solikonzert, in der Berliner jW-Ladengalerie während der Öffnunsgzeiten (Montag bis Donnerstag von 11 bis 18 Uhr, Freitag von 10 bis 14 Uhr) sowie telefonisch unter 030/53 63 55 56. Kartenreservierungen sind auch über die Wabe per E-Mail an info@wabe-berlin.de oder telefonisch unter 0 30/9 02 95 38 50 möglich. Melodie & Rhythmus(jW)

18.05.2018

Handlungsfähig

Vollversammlung der junge Welt-Genossenschaft: Ökonomische Voraussetzungen für konsequent linke Inhalte sichern

In der Verlag 8. Mai GmbH (benannt nach dem Tag der Befreiung, der sich im Gründungsjahr 1995 zum 50. Mal jährte) erscheinen die Tageszeitung junge Welt und die Kulturzeitschrift Melodie & Rhythmus. Außerdem wird neben anderen Veranstaltungen die Internationale Rosa-Luxemburg-Konferenz organisiert. Dieser Verlag gehört seit 1998 mehrheitlich einer Genossenschaft. Denn nennenswerte finanzielle Mittel standen dem jungen Unternehmen nicht zur Verfügung. Da man solche aber braucht, um eine Tageszeitung auf längere Sicht herausgeben zu können, wurde die Linke Presse Verlags-, Förderungs- und Beteiligungsgenossenschaft junge Welt eG (LPG) gegründet. Allerdings verfügte auch diese bei ihrer Konstituierung am 7. Oktober 1995 (keineswegs zufällig am 46. Jahrestag der Gründung der DDR) nicht über nennenswertes Kapital. Erst als über Jahre viele Mitglieder viele Anteile für die Genossenschaft zeichneten, wurde sie handlungsfähig. Im Klartext heißt das: In den ersten Jahren musste der Verlag 8. Mai weitgehend ohne finanzielle Hilfe auskommen.

Das Konzept ging aber auf, die gestärkte LPG hilft bis heute, wo sie kann: Investitionen in Verlagsprojekte werden wenigstens zum Teil über Darlehen der Genossenschaft finanziert. Fehlt es kurzfristig an Mitteln, um Rechnungen bezahlen zu können, helfen Liquiditätskredite. Und es gibt weitere Möglichkeiten, eine Überschuldung des Verlages zu verhindern. Offensichtlich wird mit den Mitteln sinnvoll gewirtschaftet: Trotz größter Schwierigkeiten in der Zeitungsbranche hat die Verlag 8. Mai GmbH heute nennenswerte Verbindlichkeiten nur gegenüber der Genossenschaft. Die Verlagsbilanz für das Geschäftsjahr 2017, die auf der kommenden Generalversammlung am Samstag, den 16. Juni 2018, ab 13 Uhr vorgestellt wird, konnte mit einem Überschuss abgeschlossen werden. Auf dem Treffen wird sich auch zeigen, welche Auswirkungen dies auf die Bilanz der Genossenschaft hat.

Diese erfreuliche Ausgangslage darf aber nicht davon ablenken, dass keine allzu großen ökonomischen Reserven vorhanden sind. Nach wie vor kommt es entscheidend darauf an, die verkaufte Auflage der jungen Welt zu entwickeln, um die laufenden Kosten für deren Herstellung decken zu können. Und es werden dringend weitere Genossinnen und Genossen für die LPG gesucht, um die Handlungsfähigkeit aufrechterhalten zu können. Zur Zeit läuft außerdem eine Kampagne, um die Kulturzeitschrift Melodie & Rhythmus auf ökonomisch stabile Grundlage zu stellen. In einem ersten Schritt sind dazu bis zum 30. Juni mindestens 1.000 zusätzliche Abonnements für das Quartalsmagazin notwendig. Nur dank des starken Engagements und zahlreicher Aktivitäten von Genossinnen und Genossen, Mitarbeitenden in Verlag und Redaktion und Leserinnen und Lesern werden auch künftig die ökonomischen Ziele erreicht. Diese aber sind Grundvoraussetzung dafür, dass auch die inhaltlichen umsetzbar sind: konsequent linker Journalismus, der in Zeiten einer rasanten Rechtsentwicklung unabhängig von Parteien, Kirchen, Institutionen und Konzernen arbeiten kann.

Vorstand der LPG junge Welt eG

11.05.2018

Instrument im Kampf gegen Kriege

Bereits 554 Abos für Melodie & Rhythmus – Solikonzert am 22. Juni in der Berliner Wabe

Von Dietmar Koschmieder

Bergfest! Um mit unserem Magazin für Gegenkultur weitermachen zu können, brauchen wir bis Ende Juni 1.000 Abonnements. Erreichen wir dieses Ziel, können andere Voraussetzungen für die Vorbereitung der nächsten Ausgabe von Melodie & Rhythmus geschaffen werden. Bis Freitag dieser Woche bestellten 554 Personen ein Perspektivabo, womit wir mehr als die Hälfte unseres Zieles erreicht haben, Bergfest eben. Allerdings fehlen noch 446 solcher Abonnements – die innerhalb der nächsten sieben Wochen bei uns eingehen müssen, ansonsten bleibt M&R auf dem Eis liegen. In Zeiten des rechten Vormarsches auf politischem wie kulturellem Terrain sollten wir letzteres verhindern! Und dabei zählt wirklich jedes Abonnement!

Zuspruch findet unsere Initiative besonders unter fortschrittlichen Kulturschaffenden. Seit unserem letzten Zwischenbericht meldeten sich der Rapper Albino, der Psychoanalytiker Klaus-Jürgen Bruder, der Musiker und Autor Dave Randall, die Punkband The Baboon Show, der Liedermacher Heinz Ratz (Strom und Wasser) und der Publizist Owen Hatherley zu Wort und treten mit Text- und Bildbeiträgen für den Erhalt von M&R ein. Alle bisher erschienenen Texte finden Sie unter melodieundrhythmus.com. Andere Künstler haben sich bereit erklärt, bei einem Solikonzert für den Erhalt der Kulturzeitschrift mitzuwirken, zu dem Unterstützer am Freitag, den 22. Juni 2018, in das Berliner Kulturzentrum Wabe einladen. Mit Texten und Liedern wird dort nicht nur ein konkreter Solibeitrag erwirtschaftet (mit dem Erlös sollen 50 Doppelabos finanziert werden): Am 22. Juni 1941 begann der Überfall der deutschen Naziwehrmacht auf die Sowjetunion. Auch heute sind deutsche Soldaten wieder in vielen Ländern aktiv. Damalige und heutige Kriege waren und sind aber ohne entsprechende kulturelle Vorarbeit nicht möglich – weshalb ein Magazin für Gegenkultur, das auf solche Zusammenhänge aufmerksam macht, dringend benötigt wird. Der Erhalt der M&R ist also nicht reiner Selbstzweck, die Zeitschrift wird als wichtiges Instrument auch im Kampf gegen Kriege – vor allem solcher mit deutscher Beteiligung – dringend gebraucht.

11.05.2018

Bekanntheitsgrad erhöht

800 Helfer verteilen über 100.000 Exemplare der jungen Welt

junge Welt-Verteilung am 1. Mai in Berlin-Kreuzberg (Mariannenplatz)

Viele Menschen können gemeinsam handelnd großartige Dinge leisten. So haben rund um den ersten Mai gut 800 Unterstützerinnen und Unterstützer der Tageszeitung junge Welt dafür gesorgt, dass zusätzlich zur regulären Tagesauflage (26.000 Exemplare) weitere 105.000 Zeitungen im ganzen deutschsprachigen Raum an interessierte Menschen verteilt wurden. Ob nun unser Unterstützer Lukas O. wie in den vergangenen Jahren gemeinsam mit anderen 2.000 Zeitungen im nordbadischen Raum verteilte oder ob unsere Unterstützerin Claudia K. in Cottbus erstmals mit 50 Zeitungen an den Start ging: Überall wurden gezielt Menschen auf die Existenz der jungen Welt aufmerksam gemacht. Erstes Ziel der Aktion ist es, durch den erhöhten Bekanntheitsgrad den Kioskverkauf anzukurbeln: Für viele ist die junge Welt eine Entdeckung, der ersten geschenkten Ausgabe folgt nicht selten der Kauf am Kiosk. Verlässliche Zahlen gibt es erst später – aber es zeichnet sich schon jetzt ein deutlicher Mehrverkauf im Einzelhandel ab. Allerdings kommt es darauf an, diese Mehrverkäufe zu stabilisieren. Das gelingt, wenn die Zeitung überzeugen kann.

Auch unsere Unterstützerin Claudia K. ging mit ihren 50 Zeitungen nicht allein an den Start: Da sie vier weitere Helfer fand, konnte man sich auf der Gewerkschaftskundgebung in Cottbus auch viel Zeit nehmen, um mit Kolleginnen und Kollegen zu sprechen. 14 Probeabos kamen dabei heraus. Noch liegen nicht alle Rückmeldungen aus den vielen Aktionsorten vor, weshalb wir noch keine abschließende Zahl nennen können. Von Orten, in denen wir schon in den letzten Jahren präsent waren, schickten uns Unterstützer auch bezahlte Vollabonnements, so zum Beispiel aus Basel. Dort war unser Aktionsteam zwar durch Krankheit geschwächt – das wurde aber ausgeglichen durch die aktive Unterstützung der Schweizer Cuba-Si Freunde. Außerdem meldete sich spontan Ulf B. aus der Gewerkschaftskundgebung, um die junge Welt aktiv auf dem Basler Barfüsserplatz zu verteilen. Das sind nur wenige Beispiele für das vielfältige und aktive Agieren unserer Leserinnen und Leser. Wir möchten uns bei allen ganz herzlich bedanken – und bei der Gelegenheit darauf hinweisen, dass man auch zu anderen Anlässen und anderen Zeiten beim jW-Aktionsbüro Zeitungen für Verteilaktionen bestellen kann, wenn vor Ort etwas wichtiges geschieht. So haben sich unsere Münchener Unterstützer für die große Demo gegen die geplanten Polizeigesetze am vergangenen Donnerstag 800 Zeitungen anliefern lassen. Mit dem Vorlauf von etwa einer Woche kann man mit unserem Aktionsbüro eine Anlieferung verabreden.

Die nächste große, koordinierte gemeinsame Aktion unserer Leserinnen und Leser für die Erhöhung des Bekanntheitsgrades der jungen Welt wird rund um den 1. Mai im kommenden Jahr stattfinden.

Verlag, Redaktion, Genossenschaft

11.05.2018

junge Welt auch in Österreich im Pressehandel erhältlich

Eine ständig aktualisierte Karte mit Trafiken in Österreich, die jW führen

Die Tageszeitung junge Welt ist zur Zeit in den folgenden Geschäften in Österreich erhältlich: In Wien und Salzburg erhalten Sie die Zeitung am Erscheinungstag im Pressehandel, in anderen Regionen am Folgetag. Eine Karte mit den aktuellen Verkaufsstellen finden Sie unter www.jungewelt.de/oesterreich. Sollte Ihr Pressehändler die Zeitung nicht im Angebot haben, fragen Sie ihn. Er kann die jW über seinen Pressegroßhändler bestellen und in sein Angebot aufnehmen. Und sollten Sie keine Verkaufsstelle in der gewünschten Nähe finden, können wir auch die Belieferung eines Händlers organisieren. Bitte melden Sie sich dazu einfach unter vertrieb@jungewelt.de oder per Telefon unter 0049 30 53 63 55 82.

10.05.2018

Auch in der Schweiz am Kiosk erhältlich: junge Welt

Eine regelmäßig aktualisierte Übersicht der Kioske in der Schweiz

Die Tageszeitung junge Welt erhalten Sie auch in der Schweiz im Pressehandel. Welche Pressehändler beliefert werden, können Sie der Karte entnehmen unter www.jungewelt.de/schweiz.

Sollten Sie keine Verkaufsstelle in der gewünschten Nähe finden, fragen Sie Ihren örtlichen Pressehändler. Er kann die Zeitung über seinen Großhändler bestellen und die jW ins Sortiment aufnehmen. Oder Sie melden sich unter vertrieb@jungewelt.de oder unter 0049 30 53 63 55 82 und wir organisieren die Belieferung.

04.05.2018

Gemeinsam sind wir stark

Mit dem Schwung der Verteilaktion jetzt den »Kauf am Kiosk« stärken!

Unterstützer von junge Welt verteilen in Berlin

jW-Verteilung am Brandenburger Tor in Berlin

Stand des Verlags mit junge Welt in Basel

Verteilung der jungen Welt in Sangerhausen

Wegen schlechten Wetters zog die DGB-Veranstaltung in Wilhelmshaven nach drinnen

Tageszeitung junge Welt am Stand des Rotfuchs in Rostock

Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer, am 1. Mai verteilten wir mit Eurer Hilfe in allen Bundesländern, in zahlreichen Städten Österreichs und der Schweiz über 105.000 junge Welt-Exemplare. Wir – das waren über 400 Akteure aus fast 200 Orten sowie das jW-Aktionsbüro mit vielen Helferinnen und Helfern in Berlin und Potsdam. Wir überblicken nicht im Detail, wie Ihr Euch dabei gefühlt habt, aber für uns war es gut zu wissen, dass man in diesen Vor- und Nachmittagsstunden des Kampftags der Arbeiterklasse in einer großen Gemeinschaft zusammensteht und eine Ausgabe der junge Welt verbreitet: mit jeder Menge Gegeninformationen, die für den politischen Alltag wichtig sind, nicht zuletzt, um den rechten Vormarsch zu stoppen. Ein herzliches Dankeschön allen, die mitgeholfen haben, und das oft unter erschwerten Bedingungen: An vielen Orten war es sehr heiß, an anderen gab es kräftige Windböen, die der Standausrüstung zusetzten und das Verteilen zu einer akrobatischen Übung werden ließen. Zuweilen kamen die Zeitungen nass an, zum Glück nicht allzu oft verspätet. Das Warten auf den Zulieferer – eine Folter. Doch was am Ende zählt: Dank der hohen Einsatzbereitschaft wurden Hundertausende erreicht!

Wir freuen uns über die ersten Rückmeldungen und hätten gerne noch mehr davon – auch mit Fotos. Aus ihnen lernen wir, was in der Vorbereitung dieses Riesenevents gut lief und was verbessert werden muss. Ann-Sofie aus Gießen lässt uns wissen: »Wir haben die Sprüche genutzt, die in dem Artikel ›Vor dem Sturm‹ eine Woche vor der Verteilung am 1. Mai vorgeschlagen wurden. ›Heute kostenlos‹ hat sehr gut funktioniert.« Und Carsten aus Lambrechtshagen schreibt: »Die großen Plakate waren sehr hilfreich, weil wir sie an unserem Stand gut sichtbar anbringen konnten.« Das spornt uns an, weiter mit Aktionspaketen für Unterstützer zu arbeiten und sie zu optimieren. So funktioniert unser Guerillamarketing: Wir sind auch öffentlich präsent, ohne der Werbeindustrie viel Geld in den Rachen zu stopfen.

Nun hoffen wir, dass mit Eurem Zuspruch viele neue Leserinnen und Leser den auf der Titelseite der Verteilausgabe abgedruckten Kioskgutschein nutzen. Sinnvoll ist es nach wie vor, potentielle Leserinnen und Leser darauf hinzuweisen, wo die junge Welt erhältlich ist, und sie zum Kauf zu ermuntern. Auch Eure Vorschläge, welche Zeitungshändler wir erstmals oder stärker beliefern sollten, nehmen wir gerne unter 030/53 63 55 50 entgegen. Dort, wo es gelingt, Kioskpersonal in unsere Anstrengungen einzubeziehen, kommen wir übrigens besonders gut voran. So können im Ergebnis einer wirklichen Gemeinschaftstat noch mehr Menschen über den Einzelhandel den Nutzen der jungen Welt entdecken. Wir rechnen weiter mit Eurem Engagement!

Aktionsbüro

04.05.2018

Unsere schärfste Waffe

Warum eine marxistische Tageszeitung gebraucht wird

jW-Werbung nach dem Neustart 1995 mit klarer Ansage

Für kämpferischen linken Journalismus braucht es mehr als theoretisches Rüstzeug: Fachliche Kompetenz und handwerkliches Geschick der Macherinnen und Macher, ein Netz engagierter Autoren und Unterstützer sowie eine halbwegs funktionierende technische Basis. Unverzichtbar bleibt zudem das Instrument, welches Friedrich Engels bereits 1886 als »unser bestes Arbeitsmittel und unsere schärfste Waffe« charakterisierte: die materialistische Dialektik. Sie konsequent anzuwenden, sichert nicht nur einen Eintrag im Bundesverfassungsschutzbericht. Es ermöglicht vor allem zu schreiben, was wirklich ist. Und damit Veränderung zu befördern. Denn in Zeiten der Restauration auf allen gesellschaftlichen Ebenen tut Aufklärung dringend not. Die Widersprüche und Ungerechtigkeiten der herrschenden Welt(un)ordnung zu beschreiben, reicht nicht. Sie als Folgen von veränderbaren Klassenverhältnissen begreifbar zu machen, ermöglicht erst zielgerichteten Widerstand. Um diesen zu verhindern und Unterwerfung unter das Diktat des großen Geldes als alternativlos erscheinen zu lassen, bemühen sich die Kopflanger des Kapitals redlich, den Marxismus nach Kräften verschwinden zu lassen.

Anlässlich des Marx-Jubiläums nehmen Zahl und Ausmaß derartiger publizistischer Verrenkungen erwartungsgemäß zu. Besonders beliebt ist es gegenwärtig, den von Engels überlieferten Marx-Ausspruch zu strapazieren, er sei kein Marxist. Selbst eine Doktoranden-Tagung der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung fand unter diesem Motto statt. Geflissentlich übersehen wird der sarkastische Kontext dieses Zitats. Marx und Engels ging es um die Abgrenzung von sich progressiv gebenden »jungen deklassierten Bürgerlichen«. Diese waren bereits damals im Begriff, die erfolgreiche sozialistische Bewegung zu infiltrieren.

Die Begründer des wissenschaftlichen Sozialismus waren sich der Gefahr wohl bewusst: Dogmatiker wollten sich die Interpretationshoheit über ihre Lehre sichern, um sie inhaltlich zu entschärfen. Nach 1989/91 gewann dieser Prozess an Fahrt. Zum Geschäft einer marxistischen Tageszeitung gehört es, diesem Ansinnen eine historisch-dialektische Weltsicht entgegenzusetzen. Dabei nicht in Beliebigkeit abzugleiten und gesichertes Wissen nicht über Bord zu werfen, wird von Gegnern wie den vorgenannten ironischerweise als Dogmatismus denunziert. So gesehen ist das jW-Kollektiv beim Einsatz von Schreib- und sonstigem Gerät auch weiterhin gern dogmatisch. Doch dabei immer bemüht um eine leichte Hand.

Verlag, Redaktion und Genossenschaft junge Welt

junge Welt drei Wochen gratis lesen: jungewelt.de/probeabo. Das Probeabo endet automatisch.

04.05.2018

Es lebe die internationale Solidarität!

Samuel Wanitsch, Vereinigung Schweiz-Cuba, tritt für internationale Solidarität ein

Cesar Mendez, venezolanischer Botschafter in der Schweiz, am jW-Stand

Zusammen mit der Vereinigung Schweiz-Cuba und ALBA Suiza war die Tageszeitung junge Welt am 1. Mai in Basel mit einem eigenen Stand vertreten. Rund 2.500 Teilnehmer kamen zur Kundgebung auf den Basler Barfüsserplatz. Neben Lohngleichheit, das offizielle Motto in diesem Jahr, spielte vor allem die internationale Solidariät insbesondere mit Palästina, Rojava und den progressiven Ländern Lateinamerikas eine wichtige Rolle.

An dieser Stelle veröffentlichen wir die Grußbotschaft der Vereinigung Schweiz-Cuba zum 1. Mai:

Liebe Genossinnen und Genossen,
liebe Freundinnen und Freunde aus dem In- und Ausland,

»Hoch die internationale Solidarität!«. Dieser Slogan geht uns Linken relativ leicht über die Lippen, wenn wir im Demo-Zug unterwegs und unter uns sind. Zu oft wird er aber nur benutzt, um einfach mehr Leute hinter das eigene Anliegen zu scharen und ohne die Empathie zu entwickeln, dass es in dieser Welt noch viele andere Ungerechtigkeiten gibt, die diese Solidarität genauso dringend nötig haben.

Halten wir uns an Che Guevara: »Seid vor allem immer fähig, jede Ungerechtigkeit gegen jeden Menschen an jedem Ort der Welt im Innersten zu fühlen. Das ist die schönste Eigenschaft einer Revolutionärin/ eines Revolutionärs.«

Zu oft stehen Desinformation und mediale Manipulation einer Annäherung im Wege. Das »Teile und herrsche« als bewährte Taktik der Mächtigen funktioniert bestens und verfängt leider auch bis in die Linke hinein immer wieder, weil sie die Definition gewisser Begrifflichkeiten wie beispielsweise »Demokratie«, »Menschenrechte«, »humanitäre Intervention«, »Pressefreiheit«, »westliche Wertegemeinschaft« einfach den Mächtigen überlässt, und oft unreflektiert übernimmt und weiterverwendet.

Wer die gängige Anwendung dieser Begriffe in Frage zu stellen wagt und die US-gesteuerte Einteilung in Gut und Böse, in Demokratie und Diktatur, in Regierung und Regime kritisiert und als Strategie entlarvt, dem wird sofort die Verschwörungstheorie-Keule über den Kopf gezogen. Es dürfen ja keine Zusammenhänge erkannt werden.

Wenn wir von Solidarität nicht nur schwatzen, sondern sie glaubwürdig leben wollen, dann müssen wir unser Kombinationsvermögen schärfen und überall genauer hinschauen, wer da Opfer und wer wirklich Täter ist. »Jeder Krieg der letzten 50 Jahre beruht auf Medienlügen«, sagt einer, der es wissen muss: Wikileaks-Gründer Julian Assange. Und weil er zu viel Wahrheit durchsickern ließ, sitzt er nun – wegen der Verfolgung durch die Entlarvten – seit Jahren in einer Botschaft gefangen.

Wer hat denn Interesse an Krieg? Wem dient Krieg? Liegt es nicht in der Logik der Sache, dass die gewaltigen Waffen- und Kriegsindustrien immer wieder Krieg brauchen, um neu produzieren zu können - und folglich auch immer wieder ein neues Feindbild zeichnen müssen?
Und dann sind da schliesslich auch die Bodenschätze, die locken...

Dass die Schweiz bei diesem für die Ausgebeuteten meist tödlichen Spiel keineswegs bloß neutraler Beobachter ist, wie sie sich gerne darstellt, zeigt sich in der tendenziösen Auslandberichterstattung der bürgerlichen Medien, bei denen selbst die öffentlich-rechtlichen mittlerweile US-Propagandasendern gleichen.

Da ist das Beispiel Venezuela, das als Diktatur schlechtgemacht wird, obwohl es das fortschrittlichste Wahlsystem des ganzen Kontinents hat, vom früheren US-Präsident Jimmy Carter himself bestätigt. Alle positiven Errungenschaften der Bolivarianischen Revolution werden rundweg unterschlagen: Unter Chávez und Maduro wurde die Alphabetisierung erfolgreich realisiert, die extreme Armut um mehr als 40% reduziert und sage und schreibe zwei Millionen Wohnungen für Arme gebaut. Und was macht die neutrale Schweiz? Sie übernimmt von der EU die Sanktionen gegen Venezuela.

Umgekehrt trifft sich Wirtschaftsminister Schneider-Ammann samt einer Gilde von der Öffentlichkeit nicht bekannten Vertretern der großen Schweizer Multinationalen exakt in diesen Tagen mit dem korrupten Putschpräsidenten Temer in Brasilien, kaum wurde dort der populäre Arbeiterführer und aussichtsreiche Präsidentschaftskandidat Lula da Silva ins Gefängnis gesteckt.

Und worum geht es da? Unter anderem um die Kommerzialisierung, sprich Privatisierung einer der größten Wasserreserven der Welt durch Nestlé. In der Delegation mit dabei die Waffenschmiede Ruag und Pflanzengiftspritzer Syngenta.Nebenbei bemerkt: Dieser Putschpräsident Temer traf sich anlässlich des WEF in Davos zum Gespräch mit Nestlé-Verwaltungsratspräsident Bulcke... Was halten wohl die Ureinwohner von unserer »westlichen Wertegemeinschaft«, wenn sie vertrieben und ihrer Lebensgrundlagen beraubt werden?

Und hierzulande – weit weg - spricht man unreflektiert von »unserer Wirtschaft« (was ist eigentlich »unser« an »unserer Wirtschaft«?) und vom »Erfolgsmodell Schweiz«. Die daran klebenden Blutspuren der Ausgebeuteten und Ermordeten bleiben unerwähnt.

Der 1. Mai ist der Tag der Arbeit. Das muss für uns heißen, dass wir an die Lebensbedingungen aller Menschen auf diesem Planeten denken und entsprechend handeln. Solidarisieren wir uns mit allen, die sich dafür einsetzen, so wie es beispielsweise Arbeiterführer Lula in Brasilien mit aller Konsequenz tut. Freiheit für Lula! Lula livre! Keine imperialistische Einmischung in Venezuela! Schluss mit der völkerrechtswidrigen Blockade – auch der Schweizer Großbanken – gegen Kuba! Achtung der Souveränität aller Völker! Es lebe die internationale Solidarität!

Und übrigens: Der 1. Mai kann auch Fest sein, z. B. dort, wo vieles erreicht ist, wofür wir hier mühsam kämpfen: gratis Gesundheitswesen, gratis Bildungswesen, Lohngleichheit. In Kuba feiern das heute Millionen am Tag der Arbeit – wer es nicht glaubt, komme und sehe an unserem Stand...


Basel, den 1. Mai 2018
Samuel Wanitsch, Vereinigung Schweiz-Cuba

03.05.2018

Auf der Suche nach einem Kiosk

Auf unserer Seite den nächsten Kiosk finden

Sie möchten die junge Welt an einem Kiosk oder in einem Supermarkt kaufen? Nutzen Sie einfach das Kiosk-Tool von mykiosk.com und finden Sie eine Verkaufsstelle in Ihrer Nähe. Die Daten werden täglich auf unserer Seite www.jungewelt.de/kiosk aktualisiert.

Außerdem erhalten Sie die junge Welt in allen Bahnhofsbuchhandlungen, die allerdings in dieser Auflistung nicht aufgeführt sind.

Sollten Sie keinen Händler in Ihrer Nähe finden, melden Sie sich und wir organisieren schnellstmöglich die Belieferung des gewünschten Händlers.

02.05.2018

Aus der Druckerei in den Kiosk

Druckfrische jW-Ausgabe

Bundesweit gibt es knapp über 100.000 Presseverkaufsstellen. Sie reichen vom Pressefachgeschäft über Supermärkte, kleine Kioske und Tankstellen bis hin zu den Bahnhofsbuchhandlungen.

An knapp 5.000 Verkaufsstellen ist die Tageszeitung junge Welt erhältlich. Damit die Zeitungen auch morgens verkauft werden können, bedarf es einer ausgefeilten Logistik. Eine Pressespedition holt am frühen Abend die Zeitungen an den beiden Druckstandorten ab und transportiert sie nachts in die verschiedenen Regionen, von wo sie durch die örtlichen Pressegroßhändler, die Grossisten, an die Verkaufsstellen geliefert werden. Der Bahnhofsbuchhandel wird direkt von der Druckerei aus beliefert.

Nicht verkaufte Ausgaben kann der Händler an seinen Großhändler zurückgeben. Erfolgt über mehrere Wochen kein Verkauf, wird die Belieferung des Händlers eingestellt. Der Pressehandel ist ein wichtiger Ort, die Zeitung zu entdecken und kennenzulernen. Auch deshalb ist eine Kioskkampagne, wie sie gegenwärtig läuft, notwendig, um neue Käuferinnen und Käufer anzusprechen und zu erreichen.

Einen Pressehändler mit jW im Angebot finden Sie unter www.jungewelt.de/kiosk

01.05.2018

Wem gehört die junge Welt?

Die Junge Welt wird 1947 in der Sowjetischen Besatzungszone als Wochenzeitung für die Jugend gegründet. Sie erscheint seit 1951 in der Verlag Junge Welt GmbH, die auch viele andere Zeitungen und Zeitschriften herausgibt. Seit 1952 ist die Junge Welt eine Tageszeitung, inhaltlich wird sie bis 1989 vom Zentralrat der Freien Deutschen Jugend geführt. Im Rahmen der feindlichen Übernahme der DDR werden diverse Bestandteile des Verlages abgewickelt oder gen Westen verkauft. Die Tageszeitung Junge Welt geht 1991 für eine Mark an ein Westberliner Medienhaus. Die Auflage verfällt, am 5. April 1995 erfahren die Beschäftigten morgens auf dem Weg zur Arbeit über das Radio, dass ihre Zeitung eingestellt wird.

Der Betriebsratsvorsitzende und einige andere Kolleginnen und Kollegen wollen das nicht hinnehmen, gründen die Verlag 8. Mai GmbH und kaufen von den Alteigentümern Titelrechte und Abobestand. Nur wenige Tage später kann die junge Welt weiter erscheinen. Da so gut wie kein Kapital zur Verfügung steht – und weil man mit der Zeitung auch langfristig von Parteien, Unternehmen, Kirchen und anderen Organisationen unabhängig bleiben will – wird die linke Pressegenossenschaft LPG junge Welt eG gegründet. Diese übernimmt 1998 die Mehrheit am Verlag und besitzt diesen seit 2017 fast vollständig. Die jW-Genossenschaft unterstützt den Verlag vor allem bei Investitionen und Liquiditätsengpässen. Die wichtigste Finanzierungsgrundlage der jungen Welt sind aber die Einnahmen aus Abonnements. Durch sie müssen die laufenden Kosten erwirtschaftet werden. Deshalb ist die junge Welt bis heute darauf angewiesen, ständig neue Leserinnen und Leser zu gewinnen.

Mitglied in der Genossenschaft kann jeder Mitarbeitende des Verlags und jede Leserin, jeder Leser werden. Jedes Mitglied hat eine Stimme, egal wie viele Genossenschaftsanteile sie oder er besitzt. Auf dieser ökonomischen Grundlage wird seither darum gekämpft, eine unabhängige, linke marxistische Tageszeitung im deutschsprachigen Raum zu etablieren. Der Verlag organisiert darüber hinaus jährlich die Internationale Rosa-Luxemburg-Konferenz, an der regelmäßig bis zu 3.000 Personen teilnehmen. Außerdem druckt und vertreibt er die deutschsprachige Ausgabe der Granma International im Auftrag der Zentralredaktion in Kuba. Im Moment kämpft der Verlag 8. Mai darum, die Zeitschrift Melodie & Rhythmus, ein Magazin für Gegenkultur, weiter herausgeben zu können.

Dietmar Koschmieder, Geschäftsführung Verlag 8. Mai GmbH

01.05.2018

Täglich gegen Krieg

Die junge Welt ist von Parteien und Konzernen unabhängig. Und hat deswegen klare Positionen

Von Arnold Schölzel

Demonstration gegen die sogenannte Sicherheitskonferenz in München am 17. Februar 2018

Zeitungen, Medien generell, nehmen Partei. Durch Auswahl von Nachrichten, Bestimmung von Schwerpunkten für Meinungsbeiträge und die Reihenfolge, in der sie Themen anbieten. Die Behauptung, einen guten Journalisten erkenne man daran, dass er sich nicht gemein mache mit einer Sache – auch nicht mit einer guten, er sei überall, aber gehöre nirgendwo dazu, ist falsch. Journalisten »gehören« hierzulande einem Konzern, sind abhängig von Parteien oder von faktischen Staatssendern. Ausnahme: die junge Welt.

Zeitungen waren im Kapitalismus lange ein glänzendes Geschäft. Sie sind es auch gegenwärtig, trotz Auflagenrückgang. In der Bundesrepublik besitzen etwa zehn bis zwölf sehr reiche Familien zwei Drittel aller Tages- und Wochenzeitungen. Karl Marx kommentierte 1842: »Die erste Freiheit der Presse ist es, kein Gewerbe zu sein.«

Die Ausmaße der Monopolisierung im Mediengewerbe konnte er nicht ahnen. Die weltweit zehn größten Medienhäuser sitzen heute in den USA und mit Bertelsmann eins im deutschen Gütersloh. Mark Zuckerberg ist Chefredakteur des Informationskanals mit der global größten Zahl an Nutzern. Das Internet, an sich eine nützliche Einrichtung, wurde unter der Herrschaft der Milliardäre zum Tummelplatz von Pöblern, Nationalisten und Neofaschisten. Das kennzeichnet die Lage: Klassenkampf von oben kommt ohne Medien nicht aus. Der von unten auch nicht. Deswegen gibt es die junge Welt.

In dieser Umgebung behauptet sie sich seit fast 25 Jahren mit ihrem heutigen Profil. Worin es besteht? Sehr verknappt: Sie ist eine tägliche Zeitung gegen den Krieg, ein Organ der Friedensbewegung. Das trifft in akuten Konflikten anfangs oft nicht auf Zustimmung. Allerdings ist der Bedarf an Gegeninformationen gerade dann auch enorm hoch. Einige Stichworte: Kosovo 1999, Afghanistan 2001, Irak 2003, Libyen 2011, heute Syrien, wo deutsche »Tornados« völkerrechtswidrig patrouillieren – ausschließlich Angriffskriege.

Die junge Welt stellt deren wirtschaftliche und soziale Ursachen dar. Wer mit der »Agenda 2010« Niedriglöhne und Verarmung einführt, der schaufelt nicht nur von unten nach oben um, er stellt die Ohnmacht her, die Aufrüstung und Militarisierung ermöglicht. Abbau von Demokratie und Rechtsstaat, Verstärkung von Repression und präventive Bürgerkriegsübungen gehören dazu. Wer den Rechtsruck bekämpfen will, sollte auf entsprechende Parteien achten, aber nicht übersehen: Es waren SPD, Grüne, CDU/CSU und FDP, die ihn vollzogen.

Die junge Welt bildet die Verhältnisse ab – nicht nur deren Oberfläche. Das ist der Anspruch. Prüfen Sie, ob wir dem gerecht werden.

28.04.2018

Tageszeitung junge Welt im Radio – Kiosk

Damit möglichst viele Menschen die Inhalte unserer Zeitung kennenlernen, werben wir verstärkt für den Kauf am Kiosk – unter anderem auch im Radio. Richtig überzeugend ist eine Tageszeitung meist dann, wenn man die gedruckte Ausgabe in der Hand hält. Also gleich zum nächsten Kiosk gehen und sich eine Zeitung kaufen!

28.04.2018

Die Waffe der Kritik braucht ein Magazin

... und noch 539 Abos bis zum 30. Juni 2018

Bis Freitag erreichten uns 441 Abobestellungen für unser Magazin für Gegenkultur. Zur Erinnerung: Bis zum 30. Juni brauchen wir mindestens 1.000 zusätzliche Abonnements. Außerdem sollen die ersten Anzeigenjahreskunden gewonnen und die ersten Spenden gesammelt werden. Ist dieses Etappenziel geschafft, müssen wir zwar weiter sammeln, um die M&R materiell abzusichern. Aber wir können dann loslegen und die ersten konkreten Schritte für die Herausgabe der nächsten Nummer der Melodie & Rhythmus unternehmen. Erreichen wir dieses Ziel nicht, kann die M&R aus materiellen Gründen nicht weiter erscheinen.

Ob wir es schaffen werden, steht im Moment also noch nicht fest. Aber die vielfältigen Reaktionen machen uns doch ganz schön Mut: So melden sich immer mehr Kulturschaffende aus allen Genres, die sich aktiv für die Weiterführung der Zeitschrift einsetzen. Seit unserem letzten Zwischenbericht vor 14 Tagen an dieser Stelle konnten wir Beiträge der Liedermacherin Dota Kehr, vom Graffitti-Künstler Sozi36, von Friedemann (Sänger der Band COR), der Elektropunkband Mono für alle, dem Publizisten Moshé Machover, dem Ranting-Poeten Tim Wells, von Diego Castro (Musikgruppe Black Heino) und vom Komponisten Nicolaus A. Huber hinzugewinnen. Diese und alle anderen bisher veröffentlichten Beiträge finden sie unter melodieundrhythmus.com. Hier entsteht ein wichtiges Künstlernetzwerk, auf das wir uns bei einer möglichen künftigen Arbeit stützen können.

Aber auch Leserinnen und Leser unterstützen uns vielfältig: Die Leserin Claudia K. aus Cottbus hat zu ihrem runden Geburtstag 40 Gäste eingeladen – als Geburtstagsgeschenk wünscht sie sich, dass sich jeder Gast mit einem M&R-Abo selbst beschenkt. Den Bestellcoupon hat sie mit der Einladung verschickt und wünscht sich, dass man ihn ausgefüllt zur ihrer Party mitbringt. Und in Berlin fand mittlerweile das erste regionale Unterstützertreffen statt. Zwei Events werden nun vorbereitet: Am 20. Juni, zeitgleich mit dem Erscheinen der jW-Weinbeilage, wird auf die Terrasse des Verlag 8. Mai (hier erscheinen jW und M&R) zur Weinverkostung eingeladen. Am 22. Juni findet die erste Soli-Kulturveranstaltung mit Konzerten, Poetry Slam und Theater in der Wabe in Berlin statt. Mit den Erlösen der Veranstaltungen sollen mindestens 50 Doppelabos für soziale Einrichtungen, Bibliotheken und Freie Radios finanziert werden. Auch die ersten Jahreskunden für Anzeigen konnten gewonnen werden.

Schöne Beispiele für außergewöhnliches Engagement, es bleibt aber dabei: Jeder kann uns auch ganz individuell mit einem Abonnement oder einer Spende sehr konkret unterstützen.

Melodie & Rhythmus – Magazin für Gegenkultur

22.04.2018

Marx feiern

Den 200. Geburtstag des Weltveränderers begeht die junge Welt mit Artikeln, Vorträgen und Musik

Abschiedskonzert für Daniel Viglietti: Gina und Frauke Pietsch am 21. Februar 2018 in der Berliner Wabe

Mit dem Nahen des 5. Mai nimmt die Präsenz des sonst totgeschwiegenen Karl Marx auch in den »Qualitätsmedien« regelmäßig sprunghaft zu. Bei seinem 200. Geburtstag geht das nicht. Neue Vereinnahmungstrategien feiern fröhlich Urständ. Als marxistische Tageszeitung sieht sich die junge Welt in der Pflicht, dem Substantielles entgegenzusetzen und Marx auf eine ihm angemessene Weise zu ehren. Journalistisch erfolgt das mittels einer in internationaler Medienkooperation entstandenen Beilage, einer Serie zu marxistischen Grundbegriffen sowie von Themaseiten. Alles im Zeitraum vom 28. April bis 5. Mai.

Die junge Welt ist mehr als eine Tageszeitung: Das Medienprodukt wird mittlerweile von zahlreichen anderen Aktivitäten ergänzt. Zu diesem gehören die Rosa-Luxemburg-Konferenz, die jW-Ladengalerie und das Magazin für Gegenkultur Melodie&Rhythmus, um dessen Erhalt wir gerade kämpfen. Entsprechend ehren wir Marx auch mit eigenen künstlerischen Angeboten. Dazu gehört insbesondere das am 4. Mai im Chemnitzer »Weltecho« und am 5. Mai in der Berliner »Wabe« stattfindende Festprogramm »Karl Marx. Seiner Nützlichkeit wegen«. Die Künstlerinnen Gina und Frauke Pietsch werden mit ihrem literarisch-musikalischen Programm unterschiedlichste Facetten der Bedingungen, Triebkräfte und Wirkungen des Marxschen Lebenswerks nahebringen. In Berlin wird der Abend mit einer Rede des bekannten Journalisten und Schriftstellers Dietmar Dath eröffnet. Dort werden mittlerweile schon die Karten knapp. In Chemnitz ist die Situation noch nicht ganz so angespannt. Doch lohnt es sich für beide Veranstaltungen, jetzt rasch zu ordern. Darüberhinaus empfehlen wir die zahlreichen Marx-Veranstaltungen befreundeter Organisationen, bei denen jW-Mitarbeiter präsent sind, etwa in Trier. Dort wird am 4. Mai im Bürgerhaus Trier Nord jW-Thema-Chef Daniel Bratanovic im Rahmen der Konferenz »Marx hat Zukunft« seinen Vortrag »Der Marxismus, Wissenschaft des Klassenkampfes« halten.

Einen Überblick über wichtige Veranstaltungen können Sie sich online über www.jungewelt.de/Marx200 verschaffen.

Redaktion, Verlag und Genossenschaft

21.04.2018

Vor dem Sturm. Hinweise für jW-Unterstützerinnen und Unterstützer

Von Ingo Höhmann

Auf die Menschen zugehen: jW-Verteilaktion am 1. Mai 2016 in Berlin

Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer, die erste Etappe der diesjährigen 1.-Mai-Aktion ist abgeschlossen. 180 Aktivisten haben gut 106.000 Zeitungen bestellt, welche in mehr als 165 Orten verteilt werden. Dabei sind sowohl Leserinitiativen, altbewährte Einzelkämpfer, aber auch viele Leser, die sich erstmalig an einer solchen Aktion beteiligen.

Die Anlieferung der Zeitungen wird am 30. April in den Morgenstunden erfolgen. Das Aktionsbüro benötigt eine kurze Bestätigung über das Eintreffen der Zeitungen per Mail an ihm@jungewelt.de oder telefonisch unter 0 30/53 63 55-50. Wenn bis 10 Uhr die Zeitungen nicht angekommen sind, dann bitte ebenfalls melden. So können wir rechtzeitig reagieren. Es hat sich bewährt, den Ablageort zu kennzeichnen.

Damit die Tausenden Verteilexemplare auch in der vorhandenen Zeit zielgerichtet verteilt werden können, solltet ihr folgendes beachten: Der jW-Verteiler muss offensiv handeln. Gerade auf die Person zugehen, die Zeitung mit entsprechender Ansage entgegenhalten. Bewährt haben sich kurze Bemerkungen wie: »Heute kostenlos!«, »Nur lesen!« oder einfach »Bitte!«. Nicht auf längere Diskussionen einlassen, sondern auf den Infostand verweisen. Am Infostand sollen Probeabos eingeworben werden. Der Hinweis darauf, dass es nach drei Wochen automatisch endet, wirkt motivierend. Das Ausfüllen der Listen muss korrekt erfolgen.

Am Infostand reichen zwei Personen aus. Diese sollten argumentationsfähig und schlagfertig sein. Der Stand dient als Treffpunkt für die Verteiler. Diese empfangen ihre Menge und ziehen zur Verteilung los. Wenn die Zeitungen verteilt sind, sofort zum Stand zurück und einen neuen Zeitungspacken holen. Kundgebungen dauern meistens eine Stunde. In dieser Zeit muss der Großteil der Zeitungen verteilt sein. Während der Demonstration zu verteilen, ist komplizierter. Die Verteiler sollten rechtzeitig an der Demonstrationsroute stehen.

Jeder muss wissen: Wieviel jW-Exemplare habe ich, wo und wann sind sie zu verteilen?

Die Koordination aller Handlungen muss in den Händen eines vorher bestimmten Unterstützers liegen.

Packen wir es an!

19.04.2018

Veranstaltungen zu Marx' 200. Geburtstag

An dieser Stelle listen wir eine Auswahl von Veranstaltungen auf, die sich auf Karl Marx, sein Werk oder seinen Geburtstag beziehen.

Sonntag, 22. April
Matinee zum 200. Karl-Marx-Geburtstag
»Das Kommunistische Manifest« gelesen von Rolf Becker
Ort: Alte Aula, Zossener Damm 2, 15827 Blankenfelde-Mahlow
Uhrzeit: 11 Uhr

Dienstag, 24. April
Dialektisches im Kapital: Die kapitalistische Realität, ihre Widerspiegelung in den Köpfen
Ein Vortrag von Arnold Schölzel zu den Kapiteln 11 & 17 des »Kapital. Band I«
Eine Veranstaltung der junge Welt-Leserinitiative Hamburg, Rotfuchs Förderverein und Hamburger Gesprächskreis Dialektik & Materialismus
Ort: Hochschule Angewandte Wissenschaften, Alexander Str. 1, 20099 Hamburg
Uhrzeit: 18.30 Uhr

jW-Veranstaltung
Freitag, 4. Mai
Vorpremiere »Karl Marx. Seiner Nützlichkeit wegen«
Mit Sängerin und Schauspielerin Gina Pietsch und Frauke Pietsch am Klavier
Ort: welt-echo, Annaberger Str. 24, 09111 Chemnitz
Uhrzeit: 19 Uhr
Preis: 10 €/6 €
Mehr unter www.melodieundrhythmus.com/marx

Sonnabend, 5. Mai
Besuchen Sie den Stand der jW-Leserinitiative in Chemnitz. Sprechen Sie mit jW-Redakteur Sebastian Carlens von 14 – 18 Uhr.
Ort: am Nüschel
Uhrzeit: ab 9 Uhr

Sonnabend, 5. Mai
Im Rahmen der Konferenz »Marx hat Zukunft«
Vortrag »Der Marxismus, Wissenschaft des Klassenkampfes« von Daniel Bratanovic
Ort: Bürgerhaus Trier-Nord, Franz-Georg-Straße 36, 54292 Trier-Nord
Uhrzeit: 14.30 Uhr

Sonnabend, 5. Mai
»Das Kommunistische Manifest« gelesen von Rolf Becker
Ort: Alte Färberei, Im Speyer 11, 54294 Trier
Uhrzeit: 17 Uhr

Sonnabend, 5. Mai
Marx im 21. Jahrhundert. Geopolitische Schlaglichter
mit Sebastian Carlens (jW-Redakteur)
Ort: All In, Rosenhof 14, 09111 Chemnitz
Uhrzeit: 18 Uhr

jW-Veranstaltung
Sonnabend, 5. Mai
Festrede von Schriftsteller, Journalist und Autor Dietmar Dath
Festveranstaltung »Karl Marx. Seiner Nützlichkeit wegen«
Mit Sängerin und Schauspielerin Gina Pietsch und Frauke Pietsch am Klavier
Ort: Wabe, Danziger Str. 101, 10405 Berlin
Uhrzeit: 19 Uhr
Preis: 12 €/8 €
Mehr unter www.melodieundrhythmus.com/marx

Sonntag, 6. Mai
»Rote Lieder gegen braunen Mob« zum Gedenken an den zweihundertsten Geburtstag von Karl Marx und den 73sten Jahrestag der Befreiung Europas vom Faschismus
Es singen und spielen Rotfuchs Singeclub und Agitprop (Hannover)
Ort: Münzenbergsaal, Franz-Mehring-Platz 1, 10243 Berlin
Uhrzeit: 15 Uhr

Sonntag, 6. Mai
Rolf Becker liest »Karl Marx: Das Kommunistische Manifest«
Ort: Theater am Leibnizplatz, Schulstr. 26, 28199 Bremen
Uhrzeit: 19.30 Uhr
Eintritt frei. Um Anmeldung wird gebeten

Sonnabend, 12. Mai
» Die tiefe Heuchelei der bürgerlichen Zivilisation...« Karl Marx über Kapital und Krieg
mit Arnold Schölzel ( stellv. Chefredakteur)
Ort: Rothaus, Lohstraße 2, 09111 Chemnitz
Uhrzeit: 10 Uhr

Dienstag, 15. Mai
»Das Kommunistische Manifest« gelesen von Rolf Becker
Ort: Württembergischen Kunstverein, Schloßplatz 2, 70173 Stuttgart
Uhrzeit: 19.30 Uhr

18.04.2018

Die Waffe der Kritik braucht ein Magazin ...

… und noch 689 Abos bis zum 30. Juni 2018

Vor zwei Wochen haben wir Sie auf Seite drei der jungen Welt darüber informiert, dass wir uns entschlossen haben, den Kampf für die Weiterführung der Melodie & Rhythmus, des Magazins für Gegenkultur, aufzunehmen. Die erste entscheidende Schlacht findet bis zum 30. Juni 2018 statt: Insgesamt 1.000 zusätzliche Abonnements, Spenden und die ersten Jahreskunden für Anzeigen werden gebraucht, um den Kampf fortsetzen zu können. Aber auch die ersten Grundlagen für eine Künstlerinitiative sollen bis dahin gelegt werden. Diese Ziele sind nur zu erreichen, wenn es uns gelingt, linke Aktivisten, Medien und Organisationen als Unterstützer für die Fortführung der M & R zu gewinnen. Heute ziehen wir eine erste Zwischenbilanz: Bisher konnten wir 311 neue Abonnenten und eine Reihe von Umsteigern auf eine höhere Preisklasse gewinnen. Auch erste Jahresverträge für die Anzeigenbelegung sind im Gespräch. Und von dem großartigen Engagement vieler unterschiedlicher Künstlerinnen und Künstler können Sie sich auf der Startseite des Internetportals www.melodieundrhythmus.com überzeugen: Der Theaterregisseur Johann Kresnik, der Liedermacher Konstantin Wecker, der Kabarettist Christoph Sieber, der Komponist Genoël von Lilienstern und der Rapper Jason Williamson von der Band Sleaford Mods erklären dort, warum für sie Gegenkultur und die M & R so wichtig sind. Alle zwei bis drei Tage kommen weitere Veröffentlichungen von Künstlerinnen und Künstlern hinzu, lassen Sie sich überraschen – und anregen!

Immer mehr Leserinnen und Leser der Zeitschrift fragen nach, ob es neben dem Abonnement auch andere Wege und Möglichkeiten gibt, für die Weiterführung der Melodie & Rhythmus aktiv zu werden. Das soll nun auf einem ersten Unterstützertreffen am Dienstag, dem 24. April, ab 18 Uhr in der jW-Ladengalerie (10119 Berlin, Torstraße 6, bei schönem Wetter auf der Terrasse hinter dem Haus) beraten werden. Jeder kann uns aber auch ganz individuell mit einem Abonnement oder einer Spende in diesem Kampf unterstützen.

Melodie & Rhythmus – Magazin für Gegenkultur

18.04.2018

Letzter Aufruf!

Weitere Helfer für große Werbeaktion der jungen Welt gesucht. Noch gibt's »ein paar« Zeitungen mehr zu verteilen

Zeit, sich ein anderes Bild von der Welt zu machen: jW-Verteilaktion am 1. Mai 2016

Rund um den Kampftag der Arbeiterklasse werden 161 Unterstützer an 140 Orten 96.500 Exemplare der 1.-Mai-Ausgabe der jW verteilen. Ein toller Zwischenstand – es dürfen gerne noch mehr sein. Denn die Tageszeitung junge Welt muss selbst dafür sorgen, dass ihr journalistisches Angebot Verbreitung findet. Deshalb wird für den 1. Mai eine außergewöhnlich hohe Auflage gedruckt. Das Besondere am Engagement der Leserinnen und Leser, die die Zeitung auf Veranstaltungen rund um den 1. Mai und zu anderen Gelegenheiten verteilen: Höchstens Restbestände werden in Briefkästen gesteckt, in der Regel wird die Ausgabe direkt an Passanten und Veranstaltungsteilnehmer gegeben. Wir erreichen mit dieser Aktion Zigtausende – und zwar mit dem besten Werbeargument, das es für die junge Welt gibt: Mit der Zeitung selbst! Viele der Abnehmer entdecken sie so für sich – und kaufen die jW danach gelegentlich am Kiosk. Oder rufen sich die Onlineausgabe auf. Nicht wenige finden den Weg zu einem Abonnement: Jedem aufmerksamen Leser der Zeitung ist nämlich schnell klar, dass ein solches Medium nur existieren kann, wenn es über genügend Einnahmen aus Abonnements verfügt. Nur dann ist die Arbeit der Redaktion und des Verlags bezahlbar.

Falls Sie bei dieser großen Verteilaktion mitwirken wollen: Wir geben Ihnen die Möglichkeit, noch bis kommenden Mittwoch, den 18. April, die von Ihnen gewünschte Zahl an Zeitungen bei uns zu ordern! Die dann noch verbleibende Zeit bis zur Auslieferung brauchen wir allerdings, um die aufwendige Arbeit von Druckern, Logistikern und Empfängern aufeinander abzustimmen. Die Zeitungen werden Ihnen ab einer Bestellmenge von 500 Exemplaren nach Hause (oder an eine andere gewünschte Adresse) geliefert. Kleinere Mengen können Sie an einer für Sie nahegelegenen Einzelverkaufsstelle (bzw. Kiosk) abholen. Falls Sie weitere praktische Fragen haben, wenden Sie sich bitte direkt an unser Aktionsbüro (0 30/53 63 55-10).

Mit der Verbreitung der jungen Welt helfen Sie mit, den rechten Vormarsch zu stoppen. Die junge Welt informiert nicht nur über die tatsächlichen Interessen und Absichten der Herrschenden, sie zeigt auch auf, warum die rechten »Alternativen« keine Alternativen anzubieten haben, sondern ganz im Gegenteil der Notnagel für die reaktionärsten Kräfte im Land sind. Vor allem aber ist die junge Welt eine tägliche Zeitung gegen Kriege. Deshalb wird sie angesichts massiver Aufrüstung, Desinformation und Hetze dringender denn je gebraucht.

Verlag, Redaktion und Genossenschaft der jungen Welt

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