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31.01.2008 / Feuilleton / Seite 12

Akt der Überschreibung

Alles im Tunnelblick: Der Katastrophenfilm »Cloverfield«

Peer Schmitt
Wieder einmal wird New York in einem Film angegriffen und zu weiten Teilen zerstört. Eine Synthese aus japanischer Godzilla-Panik und der Ausbeutung des Post-9/11-Traumas. Die Simulation der Kriegssituation und das Warten auf das Monster. Und doch geht es um etwas ganz anderes, das verrät schon der etwas enigmatische Titel des Films. »Cloverfield« ist der Codename der Regierung für die Ursache der ominösen Katastrophe. Die interessiert im Laufe des Films aber überhaupt nicht. Der Film hat ganz andere Probleme. So ist seine erste Einstellung ein schlichtes Kameratestbild, wie man es früher einmal im TV zu sehen bekommen hatte, als die Sender noch hin und wieder beim Senden eine Pause machten. Dann eine schriftliche Einblendung: das Folgende sei ein Dokument, das Regierungsstellen (Defense Department) dort sichergestellt hätten, wo sich das befunden hatte, was man einmal den Central Park nannte (unter einer der Brücken in eben diesem endet auch der Film zie...

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