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30.01.2008 / Inland / Seite 4

Betriebsrat unerwünscht?

Ver.di wirft Brandenburger Speditionsfirma vor, Wahl einer Beschäftigtenvertretung »mit zum Teil rechtswidrigen Methoden« sabotiert zu haben

Daniel Behruzi
Jede Belegschaft mit »mindestens fünf ständig wahlberechtigten Arbeitnehmern« hat das Recht auf Wahl eines Betriebsrats. So steht es im Betriebsverfassungsgesetz. Doch in der Praxis gestaltet sich die Durchsetzung oftmals schwierig. So auch bei dem Speditionsunternehmen E.S. Einrichtungsservice GmbH in der Nähe von Berlin. Hier habe die Firmenleitung »alles darangesetzt, die demokratische Wahl eines Betriebsrats zu verhindern«, so der von der Gewerkschaft ver.di erhobene Vorwurf.

»Der Arbeitgeber hat den Kollegen bei der Betriebsratsgründung von Anfang an jede Menge Steine in den Weg gelegt«, berichtet Benita Unger, Fachbereichsleiterin im ver.di-Landesbezirk Berlin-Brandenburg, gegenüber junge Welt. So seien die gewählten Mitglieder des Wahlvorstands mehrfach just zum Zeitpunkt einer angekündigten Sitzung als Fahrer auf Tour geschickt worden. Immer wieder seien sie Einschüchterungsversuchen ausgesetzt gewesen. Mehrfach habe man den Protagonisten eines Bet...

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