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29.01.2008 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Pariser Bankenkabarett

Klaus Fischer
Nach wochenlanger Ödnis bei der Aufführung der Stücke »unser toller Präsident«, »der Präsident und das Model« und »der Präsident verkauft Atomfabriken« haben französische Medien endlich wieder ein richtiges Thema: den Milliardenverlust des Bankenkonzerns Société Générale (SG). Den Großteil davon – knapp fünf Milliarden Euro – soll ein einziger »Betrüger« verursacht haben – der angestellte Börsenhändler Jérôme Kerviel. Nach der Bank selbst will nun auch Finanzministerin Christine Lagarde herausbekommen haben, daß Kerviel alleine gehandelt hat. Es gebe gegenwärtig keinen Grund zu glauben, daß nicht er als Einzelperson verantwortlich sei, sagte die Ministerin am Montag im Fernsehsender France-2. Eine an sich wunderbare Lösung – vor allem wenn die eifrigen Ermittlungen der Behörden noch herausfinden sollten, daß Kerviel böswillig und heimtückisch gehandelt hat, er gewissermaßen ein Finanzterrorist ist.

Ein solches Ergebnis könnte, so offenbar das Kalkül der P...

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