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25.01.2008 / Titel / Seite 1

Nokia räumt ab

Klaus Fischer
Den Eignern des Elektronikkonzerns Nokia geht es gut. Auch 2007 sprudelten die Gewinne wieder kräftig. 7,2 Mil­liarden Euro seien unter dem Strich hängengeblieben, teilte das Unternehmen am Donnerstag in Helsinki mit – eine Gewinnsteigerungsrate von 67 Prozent. Dennoch geht es den Nokia-Besitzern offenbar nicht gut genug. Sonst würden sie das Bochumer Werk nicht schließen und samt ihrer Handy-Patente nach Rumänien abrauschen wollen.

Weltmarktführer neigen offenbar gern zu Größenwahn, auch wenn sie nur die Nummer eins bei Mobiltelefonen sind. Eine aufgebrachte Öffentlichkeit scheint sie nicht großartig zu beeindrucken. Konzernchef Olli-Pekka Kallasvuo beschied am Donnerstag in der finnischen Tageszeitung Helsingin Sanomat kühl: »Trotz verschiedener Bemühungen haben wir keine tragbare Lösung für das Werk Bochum gefunden.« Er fügte hinzu: »Es ist kaum vorstellbar, daß wir in den Gesprächen mit den Beschäftigten einen neuen Aspekt finden, der uns zu einer Ände...

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