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18.01.2008 / Inland / Seite 8

»Der neue Besitzer hat erst einmal die Löhne gesenkt«

Der private Träger eines Altenheims in Heidelberg versucht, Beschäftigte und Betriebsrat zu knebeln. Ein Gespräch mit Mia Lindemann

Claudia Wangerin
Mia Lindemann ist Gewerkschaftssekretärin im ver.di-Bezirk Rhein-Neckar

Wie haben die Beschäftigten des Altenpflegeheims »Haus am Lindenweg« von der Übernahme durch den privaten Träger »Summit Health Care Management & Partners GmbH« erfahren?
Sehr kurzfristig. Der Geschäftsführer der Summit Health Care, Herr Schulz, hatte sich angemeldet, um sich vorzustellen. Der Betriebsratsvorsitzende schlug ihm vor, das auf einer Betriebsversammlung am 2. No­vember zu tun. Er kam dann auch – und wir waren anfangs motiviert, ihn freundlich zu begrüßen. Allerdings meinte er dann, er könne einfach die Betriebsversammlung abbrechen. Daraufhin kam es zum Eklat, weil sowohl der Betriebsratsvorsitzende als auch ich als Gewerkschaftssekretärin gesagt haben: So geht das nicht. Herr Schulz wendete sich dann sofort an die Beschäftigten und sagte, sie hätten sofort an ihre Arbeitsplätze zurückzukehren. Wer das nicht täte, riskiere, keinen Lohn, statt dessen aber eine Abmahnung ...

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