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15.01.2008 / Titel / Seite 1

Warnschuß für Koch

Claudia Wangerin
Politiker, die »Erziehungscamps«, »Warnschußarrest« und andere Verschärfungen des Jugendstrafrechts fordern, bekommen starken Gegenwind von Experten. Als »Höhepunkt der Ignoranz gegenüber dem Fachwissen« bezeichnete Rechtsanwältin Natalie von Wistinghausen von der Vereinigung Berliner Strafverteidiger am Montag die Vorschläge von Unionspolitikern. Oberstaatsanwalt Klaus Pförtner von der Neuen Richtervereinigung (NRV) verteidigte die Jugendrichter gegen den Vorwurf, bestehende Gesetze falsch anzuwenden. In Ausbildung befindliche junge Menschen unter Arrest zu stellen, sei völlig kontraproduktiv, reiße sie aus ihrem Sozialgefüge und berge »sogar die Gefahr einer Klassenjustiz«. Statt neue Gefängnisse zu bauen, solle der Staat mehr Sozialarbeiter bezahlen und eine schnellere Anwendung des Jugendstrafrechts ermöglichen, so Pförtner.

»Hände weg vom Jugendstrafrecht«, fordert die NRV neben der Deutschen Vereinigung für Jugendgerichte und Jugendgerichtshilfen (D...

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