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04.01.2008 / Feminismus / Seite 15

Aus der Rolle gefallen

Simone de Beauvoir (1908–1986) wird vielfach auf ihren feministischen Bestseller »Das andere Geschlecht« reduziert. Zu Unrecht. Eine Würdigung zum 100. Geburtstag

Florence Hervé
Es herrscht Beauvoir-Fever in diesen Tagen. Mit Kongressen, Konferenzen, Konzerten, Büchern, Fernseh- und Rundfunksendungen sowie Filmfestivals wird an eine der bekanntesten Intellektuellen des 20. Jahrhunderts erinnert – die Verfasserin von »Das andere Geschlecht«, der »Bibel des Feminismus«. Allein in Deutschland sind aus diesem Anlaß vier neue Biographien erschienen, ein Essay, ein Buch über die Beauvoir-Sartre-Beziehung und zwei neue Lesebücher.

Während der 150. Geburtstag der bedeutendsten deutschen Vertreterin der proletarischen Frauenbewegung, der Feministin, Sozialistin und Internationalistin Clara Zetkin am 5. Juli 2007 von den meisten Medien unbeachtet vorüberging, wird die französische Philosophin, Feministin und Sozialistin bejubelt: Simone de Beauvoir gilt als Inbegriff der emanzipierten Frau. Unter den von den Leserinnen der Zeitschrift Brigitte ausgewählten zehn »wichtigsten Frauen des 20. Jahrhunderts« belegte sie 1999 Platz fünf. Dabei wir...

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