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31.12.2007 / Ansichten / Seite 8

US-Problem Pakistan

Übereilte Schuldzuweisungen

Werner Pirker
Die »Untergang des Abendlandes«-Propheten, die in Henryk M. Broder ihren Wortführer gefunden haben, sehen sich nach der Ermordung der pakistanischen Oppositionsführerin Benazir Bhutto in ihren schlimmsten Befürchtungen bestätigt. Pakistan versinkt im Chaos, die Islamisten fahren ihre blutige Ernte ein und der Westen begeht »Selbstmord aus Angst vor dem Tod« (Spiegel online).
Die Schuldfrage war geklärt, noch bevor der Mord stattfand. Daß Al Qaida nichts damit zu tun haben will, kann der Horrorvision einer islamischen Weltverschwörung nichts anhaben. Obwohl die Pakistani mehrheitlich einer ganz anderen, auf die inneren Verhältnisse bezogenen »Verschwörungstheorie« anhängen. Dieser zufolge sei die Planung des Attentats im Sicherheitsapparat des Musharraf-Regimes erfolgt. Das hört sich auf jeden Fall glaubwürdiger an als die Behauptung eines in afghanischen Berghöhlen ausgeheckten apokalyptischen Feldzuges gegen die westliche Zivilisati...

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