18.12.2007 / Ausland / Seite 7

Bush liegt nicht mehr im Trend

Bilanzen 2007. Heute: USA. Die Armut wächst ebenso wie der Widerstand gegen Polizeistaatsmethoden

Rainer Rupp
In den ersten sechs Bush-Jahren ist die Zahl der Armen um fünf Millionen Menschen auf 37 Millionen gewachsen. Das ergibt sich aus einer jetzt bekannt gewordenen Untersuchung des Congressional Budget Office (Haushaltsbüro des US-Kongresses CBO). Damit ist statistisch jeder achte US-Amerikaner von Armut betroffen. Laut offizieller Definition gilt als arm, wer als Einzelperson weniger als 10 210 Dollar (etwa 6945 €) und als vierköpfige Familie weniger als 20650 Dollar (etwa 14000 €) im Jahr zur Verfügung hat. Ein Bericht der »Konferenz Amerikanischer Bürgermeister« vom Frühjahr 2007 kam jedoch zu dem Schluß, daß die tatsächliche Armut die offizielle Zahl von 37 Millionen Betroffenen »weit übertrifft«. Bob Herbert von der New York Times, der sich mit dem Problem beschäftigt hat, geht davon aus, daß »über 90 Millionen (weitere) Amerikaner mit ihrem Einkommen gerade so über der offiziellen Armutsschwelle liegen und eigentlich auch als arm gelten. Zählt man beid...

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