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06.12.2007 / Schwerpunkt / Seite 3

Branchenblatt klärt auf

Deutschlands einzige mehrsprachige Hurenzeitung: La Muchacha informiert über den Kampf der Prostituierten für ihre Rechte

Gitta Düperthal
Entgegen gängiger Klischees sind im Rotlichtmilieu von Frankfurt/Main nicht nur finstere Typen unterwegs: »Und es gehen mit der Frau Studenten, und auch Herr Zahnarzt Schmidt. Redakteure, Superintendenten, die nimmt sie alle mit«, so beschrieb Kurt Tucholsky einst die Geschäfte einer Hure in seinem »Lied von der Gleichgültigkeit«. Wenn es um die Verbesserung der Arbeitsbedingungen der dort tätigen Frauen geht, weiß Redakteurin Juanita Rosina Henning, das ist ein Thema für La Muchacha.

Deutschlands einzige Prostituiertenzeitung, sie erscheint in Deutsch und Spanisch, wendet sich an alle, die sich für die sozialen und politischen Rechte der Huren einsetzen und auch an die rund 1000 Prostituierten selbst, die in den 26 Frankfurter Bordellen arbeiten. Herausgegeben wird La Muchacha gemeinsam von der Frankfurter Sozialarbeiterin Juanita Rosina Henning und anderen Mitgliedern des 1998 gegründeten gemeinnützigen Vereins »Doña Carmen«. Schlüpfrige kleine Milieusto...

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