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17.11.2007 / Feuilleton / Seite 12

Musik und Verbrechen

Popkultur und Monopolkapital im historischen Abriß: der Kinofilm »American Gangster«

Tina Heldt
Auch dieses Gangster-Epos ist am Ende des Tages: eine halbwegs wahre Geschichte. Das Drehbuch zu Ridley Scotts sehr abendfüllendem (157 Minuten) neuen Film »American Gangster« basiert auf einem Artikel aus dem New York Magazin: »The Return of Superfly«. Keine biographische Rückschau ohne Verquickung mit dem Mythos:»Superfly« (Gordon Parks Jr., 1972) ist neben »Shaft« der exemplarische »Blaxploitation«-Film. Wie so oft in diesem Genre ist der Film nicht mehr als glamouröser Trash, Curtis Mayfields Soundtrack hingegen der Gipfel der Kunst; sehr viel Zorn und Ekel ist in Mayfields Stimme, wenn er singt: »We can deal with rockets and dreams/ But reality – what does it mean?/ Ain’t nuthin’ said...«)

Gegenstand von Artikel und Film ist die Karriere von Frank Lucas (Denzel Washington), der Ende der 1960er bis Anfang der 1970er Chef eines afroamerikanischen Heroin-Syndikats in Harlem und wesentlich erfolgreicher als die Geschäftskonkurrenz von der Mafia war. Schli...

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