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17.11.2007 / Thema / Seite 10

Im Kessel untergegangen

Im Winter 1942/43 geht Hitlers Sechste Armee in Stalingrad zugrunde. Der Sieg der Sowjetstreitkräfte offenbart die weltweite Übermacht der Antihitlerkoalition

Dietrich Eichholtz
Von Angst vor den sowjetischen Panzern gepeitscht, jagten LKW, Befehlswagen, PKW, Kräder, Reiter und pferdebespannte Fahrzeuge nach Westen, prallten aufeinander, fuhren sich fest, stürzten um, versperrten den Weg. Zwischendurch stießen, drückten, schoben, wälzten sich Fußgänger. Wer stolperte und zu Boden fiel, kam nicht wieder auf die Beine. Er wurde zertreten, überfahren, plattgewalzt.« So der Bericht eines Stabsoffiziers der Sechsten Armee von der Flucht des Armeegefechtsstands am 21. November 1942 donabwärts vor den von Norden nahenden sowjetischen Panzern. Das war der dritte Tag der Schlacht. Noch dauerte es vierundzwanzig Stunden, bis sich am 23. der stählerne Ring um die Sechste Armee in Stalingrad schloß.

Der »größte Feldherr aller Zeiten« verschlief zu dieser Zeit auf dem Obersalzberg mit einigen der höchsten Generäle den Beginn der sowjetischen Großoffensive. Er hatte sich am 8. November in München vor seinen Gauleitern und »alten Kämpfern« noc...

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