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17.11.2007 / Inland / Seite 2

»Bahn verbreitet, wir müßten bald alle verhungern«

Medien und DB AG machen Stimmung gegen streikende Lokführer. Ein Gespräch mit Steffen Walter

Anneliese Fikentscher, Köln
* Steffen Walter ist Streikleiter der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) in Köln

Donnerstag nacht haben Sie Besuch aus Frankfurtam Main bekommen. Zwei Herren vom Bahn-Management kamen zu den streikenden Lokführern in Köln. Was wollten die beiden?

Die wollten unsere Streikbereitschaft auskundschaften. Sie luden uns zum Gespräch in die Betriebsräume der Bahntochter Railion ein, für die wir während des Streiks Hausverbot haben. Wir haben also dankend abgelehnt, sie mit an die Tonne gestellt und ihnen einen Kaffee angeboten. Bei dem Gespräch hätten unsere Frauen dabei sein sollen. Die hätten denen klar gemacht, was bei diesen Dienstzeiten in einer Beziehung so abgeht.

Was halten Sie von den Angeboten der DB AG?

Da ist kein Angebot dabei, das für uns verhandlungsfähig ist. Uns wurden 4,5 Prozent Lohnerhöhung angeboten. Das deckt sich genau mit dem, was Transnet angenommen hat. Angeboten ist eine Einmalzahlung von 2000 Euro, von denen netto 1400 Eur...

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