15.11.2007 / Ausland / Seite 7

Kein Visum – kein Besuch

Schikanen der US-Behörden gegen Ehefrauen der »Cuban Five«

Harald Neuber
Diese Männer kennt in Kuba jeder. Auf dem Weg vom Flughafen »José Martí« in die Hauptstadt Havanna sehen Besucher die Porträts von René González, Gerardo Hernández, Ramón Labañino, Fernando González und Antonio Guerrero. Seit die fünf Kubaner in den USA 1998 unter Spionageverdacht festgenommen wurden, läuft eine internationale Kampagne für die Freilassung der »Cuban Five«. Eine aktive Rolle dabei spielen auch die Ehefrauen der Gefangenen. Sie setzen sich weltweit für die Freilassung ihrer Männer ein, die im Auftrag Kubas Informationen über terroristische Organisationen aus den USA nach Hause übermittelt hatten. Nun berichten ihre Frauen über die eigenen Schicksale im Kampf gegen die US-Justiz. Anfang des Monats waren sie in Berlin, weitere Stationen sind Belgien, Spanien und Luxemburg.

Die letzte Enttäuschung erlebte Olga Salanueva Mitte September dieses Jahres. Zum achten Mal in Folge teilte ihr die US-Interessenvertretung in Hava...

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