09.11.2007 / Ausland / Seite 8

»Der Atomstreit ist für die USA nur ein ein Vorwand«

Teheran setzt in der Auseinandersetzung mit Washington auf Dialog. Ein Gespräch mit Seyyed Masud Mir Kazemi

Deisy Francis Mexidor, Havanna
Seyyed Masud Mir Kazemi, der Handelsminister der Islamischen Republik Iran, hat vor wenigen Tagen an dem Treffen des Handelsforums der Bewegung der blockfreien Staaten (NAM) in Havanna teilgenommen

Die Blockfreien-Bewegung (NAM) vertritt 55 Prozent der Weltbevölkerung. Ihr gehören knapp zwei Drittel der UN-Mitgliedstaaten an. Welche Bedeutung hat diese Organisation für Iran?

Wir bewerten die Rolle der Blockfreien-Bewegung hoch. Diese Treffen können und sollten dazu dienen, die Zusammenarbeit zwischen den Mitgliedsstaaten zu verstärken. Nur so können wir den Handel ausbauen. Für Kuba belegt die Teilnahme der NAM-Staaten an diesem Treffen, daß es nicht allein steht. Diese Konferenz setzt in gewisser Weise den Sieg fort, den Havanna jüngst in der UNO-Generalversammlung errungen hat, in der 184 Staaten gegen die US-Blockade votiert haben.

Eine solche Blockade, die bekommt auch Iran zu spüren. Wie gehen Sie mit den Sanktionen gegen Ihr Land um?

Wir haben uns...

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