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09.11.2007 / Schwerpunkt / Seite 3

Kriegstreffen in Annapolis

Bei Bushs Nahostkonferenz soll die Hamas außen vor bleiben. Statt den israelisch-palästinensischen Konflikt zu lösen, rüstet der US-Präsident zum Dritten Weltkrieg

Michael Warschawski
Auf Initiative von Präsident George W. Bush findet Ende November in Annapolis im US-Bundesstaat Maryland eine internationale Nahostkonferenz statt, bei der Friedensgespräche zur Beilegung des Israel-Palästina-Konflikts vorbereitet werden sollen. Bereits im Vorfeld drohen die rechten Koalitionspartner der israelischen Regierung mit Rücktritt, falls bei den Unterredungen etwas Substantielles verhandelt werden sollte. Ministerpräsident Ehud Olmert selbst wünscht keine Einbeziehung des Konflikts mit Syrien über die von Israel besetzten Golanhöhen. Den israelischen Forderungen gemäß wird alles Wesentliche ausgeschlossen, so auch eine Teilnahme der palästinensischen Hamas.

Ein Treffen, bei dem es um den Frieden im israelisch-palästinensischen Konflikt gehen soll und zu dem die Hamas nicht eingeladen ist, ist keine Zusammenkunft für den Frieden, sondern eine Kriegskonferenz. Denn sie richtet sich unter anderem gegen die Hamas und gegen den Großteil der Bevölkerun...

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