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08.11.2007 / Titel / Seite 1

Endlich Grund zur Panik

Rainer Balcerowiak
Die Fahrpersonalgewerkschaft GDL macht Ernst. Hauptvorstand und Tarifkommission beschlossen am Mittwoch in Frankfurt am Main, ab heute mittag den Güterverkehr flächendeckend zunächst für 42 Stunden, also bis Sonnabend, 6.00 Uhr, zu bestreiken. Sollte die Deutsche Bahn AG dann immer noch kein verbessertes Angebot vorlegen, wird in der nächsten Woche der Personenverkehr einbezogen, teilte die GDL mit. Auch eine unbefristeter Ausstand sei nicht auszuschließen. Angesichts der sturen Haltung des Unternehmens bliebe seiner Gewerkschaft nichts anderes übrig, erklärte ihr Vorsitzender Manfred Schell nach der Sitzung. Man werde »nicht länger zulassen, daß ein Lokführer mit 1500 Euro nach Hause geht«, und bestehe auf einem eigenständigen Tarifvertrag, in dem Entgelt und Arbeitszeit geregelt werden.

Bahn-Vorstand Norbert Bensel bezeichnete die angekündigten Streiks als »unverhältnismäßig und unverantwortbar«. Der Arbeitskampf werde gravierende Konsequenzen für die de...

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