Der Schwarze Kanal
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20.10.2007 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Das Faß zu 100 Dollar

Teures Öl, schwache US-Währung, wiedererwachte Zocker: An den Märkten wird Normalität vorgetäuscht und das Problem Peak Oil kaum erwähnt

Steffen Bogs
Das »schwarze Gold« wird immer teurer: Am Freitag stieg der aktuelle US-Ölpreisfuture auf ein neues Allzeithoch von 90,02 US-Dollar für das Faß (Barrel; 159 Liter). Ein Limit nach oben wagt derzeit niemand zu nennen. Selbst 100 Dollar für das Faß, bislang eher als Horrorzenario verwendet, scheinen viel schneller als befürchtet Realität zu werden. Und nach wie vor wird der Steigflug des Ölpreises eher mit politischen Krisenherden, wie derzeit etwa dem Konflikt im Nordirak zwischen Kurden und der Türkei begründet. Auch der preistreibende Einfluß der Spekulanten findet Erwähnung. Seinen Anteil an der Ölpreisexplosion hat auch ein extrem schwacher US-Dollar. Aktueller Rekordtiefstand des »Greenback«: 1,43 zum Euro. Der entscheidende Grund aber, Peak Oil, jener Zeitpunkt der weltweiten maximalen Ölförderung (siehe jW vom 7. August), findet nach wie vor kaum öffentlich Erwähnung.

Förderhöhepunkt 2010?

Erstaunlich ist da schon, wenn sich US-Energieminister Samu...

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