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18.10.2007 / Feuilleton / Seite 13

Alles ist gefährlich

Bedrohen, unterwandern, erobern: Das neueste Remake von »Invasion der Körperfresser«

Peer Schmitt
Oft schon ist die »Invasion of the Bodysnatchers« (Invasion der Körperfresser) verfilmt worden. Irgendwas muß also dran sein an dieser Geschichte der schleichenden Übernahme der Weltherrschaft durch pflanzenartige Aliens. Das große Verschwörungsphantasma bleibt aktuell. Es verwundert auch nicht, daß die aktuelle Version vom »Untergang«-Regisseur Oliver Hirschbiegel von allen Remakes das bisher konfuseste ist. Schließlich leben wir in konfusen Zeiten. Eindeutige Feindbestimmungen wie noch in den 1950ern des Kalten Krieges, in denen die »Bodysnatcher«-Geschichte geboren wurde, sind so einfach nicht mehr zu haben.

Eine radikale Ambivalenz zeichnete schon Don Siegels erste Verfilmung der »Invasion of the Bodysnatchers« von 1956 aus. Sie ist der Höhepunkt einer ganzen Reihe von Filmen, in denen die amerikanische Nachkriegsgesellschaft von Monstern und Aliens bedroht, unterwandert, erobert wird. Die Körperfresserinvasion war das konsequenteste Bild allgemeiner ...

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