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12.10.2007 / Schwerpunkt / Seite 3

»Ein fatales Signal für die Gewerkschaftsbasis«

Der ver.di-Arbeitskreis Soziale Vereine kritisiert scharf die Verhältnisse in der Werkstatt Frankfurt. Ein Gespräch mit Wiltrud Pohl

Gitta Düperthal
Wiltrud Pohl ist ist in Frankfurt am Main Direktkandidatin der Partei »Die Linke« für den Hessischen Landtag.

Der ver.di-Arbeitskreis Soziale Vereine erhebt Vorwürfe gegen den stadtnahen Verein Werkstatt Frankfurt. Der »Arbeitgeber« habe 2004 sowohl die Tarifbindung aufgegeben als auch 30 bis 40 Stammitarbeiter gekündigt. Ver.di-Betriebsräte seien gemobbt worden. Der zuständige Geschäftsführer von ver.di, Thomas Wissgott, und der DGB-Vorsitzende Harald Fiedler sind jedoch seit Tagen zu beschäftigt, um dazu Stellung nehmen. Wie finden Sie das?

Ich bin entsetzt. Die alten kämpferischen Gewerkschaftsbosse wie Otto Brenner würden sich im Grab umdrehen, wenn sie das wüßten. Vor allem ist das ein fatales Signal für die Gewerkschaftsbasis, für den Verdi-Arbeitskreis Soziale Vereine, die Beschäftigten und die Betriebsräte. In der Werkstatt Frankfurt findet eine massive Entrechtung statt, 2004 und 2005 wurden dort in Beschäftigungsprojekten Teilnehmer ohne Ar...

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