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04.10.2007 / Inland / Seite 2

»Bahnführung muß zurück an den Verhandlungstisch«

Streikaktionen der GDL am Freitag geplant. Wenn sich danach nichts tut, soll Arbeitskampf ausgeweitet werden. Gespräch mit Manfred Schell

Ralf Wurzbacher
Manfred Schell ist Vorsitzender der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL)

Sie gehen davon aus, die Bahn-Spitze bereits mit einem auf Freitag befristeten Streik im aktuellen Tarifstreit in die Knie zwingen zu können. Deutet darauf irgend etwas hin?

In die Knie werden wir die wohl nicht sofort zwingen. Die Bahn-Führung muß zurück an den Verhandlungstisch und ihrer Aufgabe gerecht werden, Streiks abzuwenden und mit der GDL einen vernünftigen Tarif­abschluß zu vereinbaren. Das ist unser Ziel.

Und mit einem Einlenken rechnen Sie schon auf kurze Sicht?

Angesichts der jüngsten Verlautbarungen des Bahn-Vorstands habe ich erhebliche Zweifel, daß sich die Verantwortlichen bereits am Freitag eines Besseren belehren lassen. Angeblich sehen diese den Arbeitskampfmaßnahmen ja mit großer Gelassenheit entgegen. Schließlich könne man auf eine große Reserve aus den Reihen anderer Gewerkschaften, auf beamtete sowie Lokführer aus dem Ausland zählen, heißt es. Warten...

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