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01.10.2007 / Thema / Seite 10

»Wir wollen alles«

Vorabdruck. Weltmachtpolitik der USA nach dem »Ende der Geschichte«

Michael Parenti (USA)

Michael Parenti gehört zu den angesehensten kritischen Stimmen in den USA. Nach Politikprofessuren an renommierten Universitäten und dem Erhalt zahlreicher internationaler Preise ist er heute vor allem als Publizist tätig. Er deckt die neokonservative Strategie der US-Oberschicht auf: den »Sozialismus im eigenen Land auflösen«. Gemeint ist damit die »Befreiung« von jeglicher gesellschaftlicher Verantwortung bei gleichzeitiger Aneignung allen Reichtums. Parentis hier gekürzt abgedruckter Beitrag erscheint zur Frankfurter Buchmesse in dem vom Soziologen Michael Klundt herausgegebenen Buch »Kapitalismus versus Barbarei? Die Geschichtsschreibung der neuen Weltordnung«.

Jahrelang sahen sich die politischen und ökonomischen Eliten der Vereinigten Staaten in einem tödlichen Kampf mit den kommunistischen Ländern um die Treue des Volkes sowohl im In- als auch im Ausland. Der Zwang, sich mit einem alternativen ökonomischen System in Konkurrenz zu befinden, setzte d...

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