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15.09.2007 / Titel / Seite 1

Bush: Krieg ohne Ende

Harald Neuber
Als US-Präsident George W. Bush in der Nacht zum Freitag vor die Fernsehkameras trat, um die Nation pflichtgemäß über die Lage seines Besatzungsregimes in Irak zu informieren, mußte man nur flüchtig hinhören, um das Eingeständnis des Scheiterns zu verstehen. Der Teilabzug, von dem in vorab öffentlich gewordenen Teilen seiner Ansprache noch die Rede war, fällt so gering aus, daß er kaum Gewicht hat. Nur 5700 Mann sollen bis Weihnachten von der Front zurückkehren – eine eher symbolträchtige Entscheidung in den familienorientierten USA. 5700 Mann – das sind keine 3,5 Prozent der 168000 Mann starken Besatzungsarmee.

Im Jahr 2003, zu Beginn der Irak-Invasion, hatte Bush noch anders geklungen. Irak sollte nach den damaligen Plänen des US-Präsidenten ein »dramatisches und inspirierendes Beispiel der Freiheit für andere Staaten der Region« werden. Im vierten Kriegsjahr hat in Washington Ernüchterung Einzug gehalten. Irak sei ein »Land, das um sein Überleben kämpf...

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