10.09.2007 / Ausland / Seite 6

Heiße Luft in Sydney

APEC-Gipfel in Australien ohne substantielle Ergebnisse. Protestdemos Tausender

Tomasz Konicz
Wenn Spitzenpolitiker wie der australische Premier von einem »wichtigen Meilenstein« für den Klimaschutz sprechen, dann kann getrost davon ausgegangen werden, daß es sich um reine Lippenbekenntnisse ohne Substanz handelt. Das Gipfeltreffen des Asiatisch-Pazifischen Wirtschaftsforums (APEC) verabschiedete am Samstag tatsächlich eine wohlklingende Erklärung, bei der von einer »Verlangsamung, einem Stoppen und einer Umkehrung« der Emissionen von Treibhausgasen die Rede ist. Bis 2030 soll die Energieeffizienz der Unterzeichnerstaaten um 25 Prozent gesteigert werden. Doch konnten die am Gipfel teilnehmenden 21 Anrainerländer des Pazifiks sich nicht auf einen verbindlichen Charakter dieser Erklärung einigen – es blieb somit bei bloßen, unverbindlichen Absichtserklärungen.

Der konservative australische Premier John Howard, der bei seiner Rede vor vor dem APEC-Gipfel zugeben mußte, selbst zu den Skeptikern des Klimawandels zu gehören, wollte dennoch partout einen...

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