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07.09.2007 / Inland / Seite 4

Zone ständiger Unsicherheit

Die oft beschworene »Flexibilisierung des Arbeitsmarktes« ist vor allem eine Prekarisierung. Gewerkschaften suchen nach Gegenstrategien

Sebastian Wessels
Ein »epochaler Bruch« in der Arbeitsgesellschaft habe sich seit den 1990er Jahren vollzogen, so der Jenaer Arbeitssoziologe Klaus Dörre. Die einstige Kopplung von Erwerbsarbeit an staatlich gewährleistete »Schutz- und Partizipationsrechte« löse sich mehr und mehr auf. Ein immer größerer Anteil der Arbeitenden lebe in einer »Zone ständiger Unsicherheit«. Bereits 18 Prozent der in Deutschland Vollzeitbeschäftigten seien im Niedrig-lohnsektor tätig. Die Gewerkschaften hätten es zunächst »verschlafen«, gegen diese Ausbreitung prekärer Arbeitsverhältnisse anzugehen, doch inzwischen sei »etwas in Bewegung gekommen«.

Hierfür mag etwa die gemeinsame Tagung der Hans-Böckler-Stiftung und des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) stehen, die sich am Donnerstag mit der »prekären Beschäftigung« als »Herausforderung für Gewerkschaften und Politik« befaßte. Nach einer Bestandsaufnahme der Prekarisierung des Arbeitsmarktes wurden hier Möglichkeiten diskutiert, dieser etwas ...

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